Beiträge

Johannes Joos fällt für die reguläre Saison aus

Rückschlag im Kampf um die PlayOffs für die RÖMERSTROM Gladiators Trier. Die Basketballer müssen voraussichtlich für die restlichen sieben Spiele in der 2. Basketball-Bundesliga auf ihren Center Johannes Joos verzichten.

Joos hatte sich im Abschlusstraining vor der Partie gegen die Hamburg Towers eine Verletzung des Innenbandes im Knie zugezogen. Der 23-Jährige muss nun vorerst eine Schiene tragen und sein Knie schonen.

„Es ist natürlich bitter, dass uns Johannes grade in der Crunchtime der Saison fehlen wird. Unsere medizinische Abteilung wird alles dafür tun, dass er schnellstmöglich wieder gesund wird. Das Team ist nun gefragt, den Ausfall zu kompensieren und sich für unsere Nummer 22 reinzuhängen, damit wir die PlayOffs erreichen“, sagte Headcoach Marco van den Berg am Dienstagnachmittag zur Verletzungsmeldung seines Top-Scorers. Joos ist mit 15 Punkten im Schnitt derzeit bester Schütze der Gladiatoren.

Grundsätzlich ist nicht damit zu rechnen, dass Joos in der regulären Saison noch einmal zum Einsatz kommt. Der Center wird in den kommenden Wochen von den medizinischen Partnern der RÖMERSTROM Gladiators Trier umfassend und fachmännisch betreut.

(RÖMERSTROM Gladiators Trier)

Ehingen ab sofort ohne Moore

Das TEAM EHINGEN URSPRING muss ab sofort auf die Dienste von Point Guard Devon Moore verzichten. Der US-Amerikaner zog sich im Spiel gegen die VfL Kirchheim Knights einen Mittelhandbruch zu und fällt mindestens sechs Wochen aus. Noch vor Ende der Wechselfrist in der ProA am 31. Januar wollen die Steeples einen Nachfolger präsentieren.

Zeigefinger, Mittel- und Ringfinger waren ausgekugelt. Eine schmerzhafte Einrenkung musste der amerikanische Aufbauspieler am Spielfeldrand vor einer Woche gegen Kirchheim über sich ergehen lassen. Er biss die Zähne zusammen und spielte weiter: Ein Dreier und ein Korbleger gelangen dem 28-Jährigen sogar. Doch dann waren die Schmerzen zu groß. Das Röntgenbild zeigte, dass nicht nur Finger ausgekugelt waren, sondern auch ein Mittelhandbruch vorgefallen war.

Am Donnerstag legte sich der Basketballer, der seine vierte Saison in Ehingen spielt, unters Messer. Die ambulante Operation verlief ohne Komplikationen. Am gleichen Tag konnte Steeples-Manager Nico Drmota den Patienten wieder abholen. In ihm herrscht aber Trauer und Missmut darüber, dass er dem Team nicht mehr helfen kann. „Ich bin hier, um Basketball zu spielen. Jetzt kann ich das nicht mehr. Es tut mir weh, die Mannschaft nicht mehr unterstützen zu können“, sagt Moore. Sechs bis acht Wochen kann die Abheilung seiner linken Hand nun dauern.

Ein paar Wochen Aufenthalt

Schon beim ProA-Derby in Crailsheim pushte der Spielmacher in Zivil sein Team beherzt von außen. „Er ist schon einzigartig, wie er von der Bank aus mitgewirkt hat“, meint Drmota. Als Teil der Ehinger Basketball-Familie bekommt er von allen Seiten Genesungswünsche. Vereinsübergreifend wünschen ihm Fans und Spieler „Gute Besserung“. Wie geht es jetzt weiter? Moore vermisst seine Frau und seinen Sohn in der Heimat natürlich sehr. An eine rasche Heimreise denkt er aber zunächst nicht. Die medizinische Betreuung in Deutschland spielt hier eine bedeutende Rolle. In den USA können ohne Krankenversicherung hohe Bahandlungskosten anfallen. „Seine Genesung ist uns wichtig. So lange kann er natürlich hier bleiben“, sagt Drmota. Dessen Aufgabe ist dieser Tage, einen Ersatz für den Ausfall auf der Spielmacher-Position zu finden. Es seien schon Gespräche geführt worden. „Anfang nächster Woche präsentieren wir einen neuen Aufbauspieler an der Seite von Sebastian Schmitt“, so der Manager. Ein wenig Glück ist dabei, dass der verletzungsbedingte Ausfall und die Spielersuche auf das spielfreie Wochenende fielen. So kann sich in der Pause das Team neu zusammenfinden.

Mit neuem Spieler gegen Ulm

Bis zum Vier-Punkte-Spiel am Sonntag, 4. Februar, gegen die OrangeAcademy aus Ulm ist so genug Zeit, um den Ersatz-Spieler zu holen und auch mit ihm zu trainieren. Das Ulmer Farmteam spielt heute gegen den direkten Konkurrenten Uni Baskets Paderborn. Die mit Ehingen punktgleichen Baunach Young Pikes müssen gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier ran. Je nach Ausgang gibt es hier wieder Verschiebungen am Tabellenende. So oder so: Dass der Meisterschaftsheld Devon Moore, der eine Mannschaft führen kann wie kein anderer, nun fehlt, trifft die Steeples hart.

(TEAM EHINGEN URSPRING)

RJ Slawson fällt verletzt aus

Zum Start in das Jahr 2018 müssen die Basketballer des FC Schalke 04 eine Hiobsbotschaft hinnehmen. Center RJ Slawson hat sich den kleinen Finger seiner Wurfhand gebrochen und wird sich am heutigen Dienstag einer Operation unterziehen müssen, sodass er den Königsblauen voraussichtlich in den nächsten sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen wird.

Die Verletzung an Slawsons Wurfhand stammte bereits aus dem letzten Saisonspiel der Königsblauen im Jahr 2017 bei den VfL SparkassenStars Bochum, welches die Schalker in der zweiten Verlängerung mit 98:106 abgeben mussten. Während seines Heimataufenthaltes in den USA über die Weihnachtsfeiertage nahm die Schwellung des Fingers nicht wie angenommen ab und so wurde nach seiner Rückkehr nach Gelsenkirchen eine Untersuchung des Fingers angeordnet, welche den Bruch offenbarte.

Da bei dem Bruch des kleinen Fingers im Gelenk der Knochen abgesplittert ist, muss sich der 25-jährige Bigman am heutigen Dienstag einer Operation unterziehen, in welcher der Finger gerichtet wird und er für 5 Wochen einen Draht eingesetzt bekommt. Zur Stabilisierung des Fingers erhält Slawson anschließend einen Gips, welcher eine Bewegung seiner Wurfhand unmöglich macht.

„Leider hat sich nach der Rückkehr von RJ die Schwere seiner Verletzung weitaus schwerwiegender dargestellt als zunächst angenommen. Es ist sehr bitter für uns, dass er nun mindestens sechs Wochen ausfällt. Ich wünsche ihm für die Operation alles erdenklich Gute und hoffe, dass der Bruch gut gerichtet werden kann. Wir werden nun die sich uns bietenden Optionen checken und uns Gedanken darübermachen, ob es sinnvoll ist, noch einmal auf dem Spielermarkt aktiv zu werden“, drückt Vorstand Marketing und Leiter Profisport Tobias Steinert Slawson sein Mitgefühl und blickt gleichzeitig auf die Konsequenzen dieser Verletzung.

Das nächste Spiel der Königsblauen steht bereits am kommenden Samstag, dem 06.01.2018, um 19:30 Uhr in der Halle an der Mühlbachstraße gegen die Itzehoe Eagles auf dem Programm.

(FC Schalke 04 Basketball)

Entwarnung bei Bekteshi

Auf dem Weg der Besserung ist Besnik Bekteshi. Der Guard der Rhein Stars Köln konnte nach seiner Lungenverletzung aus dem Chemnitz-Spiel das Eduardus-Krankenhaus in Deutz jetzt wieder verlassen.

„Er kann in der kommenden Woche wieder mit leichtem Training beginnen“, sagt Cheftrainer Denis Wucherer, der am Donnerstagabend mit dem kompletten Team das Spiel der Kölner Haie in der Deutschen Eishockey-Liga gegen Schwenningen besuchen wollte.“ Ob es bei Besnik schon für das Hamburg-Spiel am Mittwoch reicht, wird man dann sehen. Wir wollen lieber nichts überstürzen.“ Der Tabellenvierte der 2. Basketball-Bundesliga ProA trifft am Mittwoch, 13.Dezember ab 19:30 Uhr in der LANXESS arena auf den Dritten. Gewinnen die Kölner, ziehen sie an den Hamburg Towers vorbei.

(RheinStars Köln)

Bekteshi zur Beobachtung im Krankenhaus

Ein unangenehmes Nachspiel hatte am Montagabend die siegreiche Partie der RheinStars Köln für Besnik Bekteshi. Der bald 25 Jahre alte Guard bekam während des Spiels gegen die NINERS Chemnitz (70:49) einen Schlag gegen die Brust, der offenbar auch die Lunge verletzte. Um alle Risiken auszuschließen, entschied Mannschaftsarzt Oliver Pütz noch in der LANXESS arena, Bekteshi im Eduardus-Krankenhaus in Deutz direkt eingehend untersuchen zu lassen. „Besnik wird auch noch bis Mittwoch für alle Untersuchungen im Krankenhaus bleiben. Er scheint soweit in Ordnung, aber sicher ist sicher“, sagte Stephan Baeck, Manager des Tabellenvierten der 2. Basketball-Bundesliga ProA am Dienstagmittag.

(RheinStars Köln)

Entwarnung bei Boahene

Es gab große Sorgen bei den Itzehoe Eagles um Daniel Boahene, nun folgte die leichte Entwarnung: Der Center hat sich zwar beim Vorbereitungsturnier am Lehmwohld am Knie verletzt, aber längst nicht so schwer wie befürchtet. Ein angerissenes Seitenband, Sehnenzerrung und Prellung, so die Diagnose nach eingehender Untersuchung.

Wie viele Beobachter hatte auch der 27-Jährige einen Kreuzbandriss befürchtet. Im Spiel gegen Düsseldorf war Boahene ausgerutscht und hatte sich das Knie verdreht. Erst Anfang der Woche brachte die MRT-Untersuchung die Gewissheit über die Folgen. Rund acht Wochen wird der Eagles-Neuzugang voraussichtlich ausfallen – mit einem Kreuzbandriss wäre die Saison für ihn schon vor dem Start beendet gewesen. „Das war natürlich eine gute Nachricht für uns, auch wenn es immer noch eine herbe Verletzung ist“, so Eagles-Teammanager Stefan Flocken. „Daniel wird von uns alle Unterstützung erhalten, damit er so schnell wie möglich wieder auf dem Feld steht.“

Genau das ist Boahenes Ziel. Er sei „mega erleichtert“,  habe Glück im Unglück gehabt. Jetzt wolle er täglich an seinem Comeback arbeiten: „Ich werde umso stärker zurückkommen.“ Er wolle dem Team zeigen, dass die Verletzung ihn nicht zurückwerfe, und dem Umfeld ebenfalls. Denn sehr viele hätten ihm nach dem Malheur zur Seite gestanden, das sei eben die familiäre Atmosphäre bei den Eagles: „Ich bereue es nicht einen Moment, dass ich nach Itzehoe gewechselt bin.“

(Itzehoe Eagles)