Leon Friederici wird ein Knappe!

Die Basketballer des FC Schalke 04 verzeichnen für die kommende ProB-Saison 2017/18 den ersten Neuzugang des Sommers. Leon Friederici wechselt aus dem Süden der ProB von den Giants Nördlingen zum FC Schalke 04 und wird künftig für die Gelsenkirchener auf Korbjagd gehen. Coach Raphael Wilder freut sich bereits auf den 22-jährigen Shooting Guard.

Zu Beginn der vergangenen Saison stand Leon Friederici im Kader des ProA-Ligisten Crailsheim Merlins und ging vorwiegend für die zweite Mannschaft der Merlins in der 2. Regionalliga an den Start. Dann zog es ihn im Dezember 2016 zu den Giants Nördlingen in die 2. Basketball-Bundesliga ProB, wo er sich in 15 Spielen zum Leistungsträger entwickelte und im Schnitt 10,9 Punkte und 3,8 Assists auf das Parkett brachte. „Leon hat in der vergangenen Saison, obwohl er aus der 2. Regionalliga nach Nördlingen in die ProB kam, einen beeindruckenden Leistungssprung hingelegt und hatte keine Anpassungsschwierigkeiten in den Ligen. Das war der Grund, warum wir ihn zum Tryout zu uns eingeladen haben“, so S04-Coach Raphael Wilder über seinen neuen Schützling.

Im anschließenden Tryout überzeugte Leon Friederici seinen künftigen Trainer auf Schalke. „Ich habe einiges Potential in ihm im Tryout gesehen und mir gefällt sein Enthusiasmus, seine Lernwilligkeit, seine Zielstrebigkeit und sein unbedingter Wille, sich basketballerisch zu verbessern. Ich bin überzeugt davon, dass er eine sehr gute Verstärkung für uns im Aufbau und auf den Flügelpositionen sein wird und freue mich, dass er sich, trotz zum Teil höher dotierter Angebote, für uns entschieden hat und die kommende Saison mit uns bestreiten wird“, so Wilder.

Friederici wurde am 19.03.1995 in Berlin geboren und wuchs in der Bundeshauptstadt auf. Seine basketballerische Ausbildung genoss er beim DBV Charlottenburg, ehe es ihn über die Jugend des Mitteldeutschen BC nach Braunschweig zog, wo er in der Saison 2014/15 seine ersten ProB-Minuten schnuppern konnte. Anschließend folgten seine Stationen in Crailsheim und bei den Giants Nördlingen, ehe er nun in der kommenden Saison das Trikot des S04 tragen wird.

„Mir haben die Gespräche mit Coach Wilder im Vorfeld sehr gut gefallen und ich bin überzeugt, dass ich von ihm noch eine Menge lernen kann. Zudem habe ich einige meiner neuen Teammates bereits beim Tryout kennengelernt und ich denke, dass wir eine gute Teamchemie haben werden. Zudem hat mich das Umfeld auf Schalke mit der ausgezeichneten medizinischen Betreuung wirklich überzeugt“, so der königsblaue Neuzugang Leon Friederici über seine Beweggründe des Wechsels zum S04.

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Basketballstandort Bochum mit guter Perspektive

Bundesligist heißt zukünftig SparkassenStars

 

Die Sparkasse Bochum hat ihr Engagement bei dem VfL AstroStars Bochum, wie vom Vorstandsvorsitzenden Volker Goldmann im Rahmen des Play-Off Halbfinales angekündigt, deutlich ausgeweitet und wird somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung und Perspektive des erfolgreichen Standortes leisten.

Profitieren wird davon jedoch nicht nur die Bundesligamannschaft, die damit eine gute Basis hat, um an die erfolgreiche Spielzeit anzuknüpfen und sich perspektivisch auch auf die nächste Spielklasse einzustellen, sondern vor allem auch die Jugendabteilung. Die zusätzliche Unterstützung ermöglicht dem Verein, alle Anforderungen aus dem neuen Standardkatalog der 2. Basketball-Bundesliga umzusetzen. Dieser sieht neben dem Ausbau der Infrastruktur sowie der Hauptamtlichkeit in der Administration des Spielbetriebes vor allem auch eine intensive Nachwuchsförderung vor. In diesem Kontext werden zwei Stellen im Jugendbereich, die sich um die Koordination und strategische Ausrichtung, den Mini-Basketball und die Kooperation mit Bochumer Schulen kümmern, eingerichtet.

Im Gegenzug nimmt die Bundesligamannschaft künftig unter dem Namen VfL SparkassenStars Bochum am Spielbetrieb teil und dokumentiert so die enge Verbundenheit der Vertragspartner.
Das Engagement erläutert der Vorstandsvorsitzende Volker Goldmann:

„Die Sparkasse Bochum begleitet die solide Vereinsarbeit und den sportlichen Aufstieg unseres Basketball-Bundesligisten schon seit Jahren. Die Zusammenarbeit wird nun intensiviert um dem Basketballsport in unserer Stadt eine gute Perspektive zu bieten. Ich freue mich auf die SparkassenStars als neues Aushängeschild der Sportstadt Bochum“

 

VfL-Finanzvorstand Hans Peter Diehr sieht darin einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung des Bundesligastandortes und eine Wertschätzung für die im Projekt bisher ausschließlich ehrenamtlich geleistete Arbeit:

„Ich bin sehr glücklich, dass die Sparkasse Bochum uns ermöglicht, den bisher beschrittenen Weg fortzuführen und unter Einbeziehung der Nachwuchsförderung den Bundesliga-Basketball in Bochum noch populärer zu machen.“

Jüngster Neuzugang: Nelson Kahler

Es wird viel Englisch geredet bei den Itzehoe Eagles. In der nächsten Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB kommt aber ein neuer Akzent hinzu: Der Australier Nelson Kahler (22) ist der jüngste Neuzugang und schon der zweite Akteur aus „Down Under“ nach Aufbauspieler Josh Wilcher.

Kahler stammt aus Noosa Heads, „einer kleinen Surf-Stadt“ an der Südostküste Queenslands. Erst mit 16 Jahren habe er angefangen, Basketball auf Wettkampf-Niveau zu spielen, danach war er in den USA erst für das Eastern Wyoming College aktiv, die letzten beiden Jahre für die Colorado State University-Pueblo. Dort holte er sich einige Auszeichnungen, unter anderem als Defensivspieler des Jahres in seiner Division. Ein Grund dafür: Der Australier räumt als Schussblocker unter den Körben auf. Mit 3,3 Blocks pro Spiel in seiner letzten Saison war er Vierter in den gesamten USA, hinzu kamen 13 Punkte und 6 Rebounds im Durchschnitt. Auch in Australien, wo er jeweils im Sommer Basketball spielte, führte Kahler die Statistiken bei den Blocks an.

„Er hat einen sehr guten Basketball-Instinkt“, sagt Eagles-Cheftrainer Pat Elzie über den Neuzugang. Viel Athletik unter dem Korb, Sprungkraft, gute Fußarbeit und Bewegungen, aber auch ein guter Schuss von außen und Cleverness – Elzie ist froh, dass es gelungen ist, den 2,06 Meter großen Kahler zu den Eagles zu lotsen.

Er habe sehr viel Gutes über Deutschland und den Wettbewerb in den hiesigen Basketball-Ligen gehört, sagt der 22-Jährige. Das Gespräch mit Elzie erhöhte die Motivation weiter, zumal dieser sowohl die amerikanische als auch die europäische Art zu coachen kenne. Sein Ziel sei, mit maximalem Einsatz sich so gut ins Team einzubringen, wie es nur gehe, auf dem Feld und abseits davon. Mit dem anderen Australier Josh Wilcher, der aus derselben Gegend stamme wie er selbst, werde er sich auf dem Feld sicher gut verstehen. Und auch Elzie erwartet Einiges von seinen neuen Spielern: „Australier haben eine gute Basketball-Schule.“

 

(Itzehoe Eagles)

Itzehoe sucht FSJler

Interessante Aufgabe in einem jungen, stark wachsenden Verein: Die Itzehoe Eagles bieten erstmals eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr an, zu besetzen ab 1. September. Alle Infos hier.

 

 

Joshua Wilcher verstärkt Itzehoe

Vieles gab es schon bei den Itzehoe Eagles, aber dies noch nicht: einen Spieler aus Australien. Joshua Wilcher (26) verstärkt das Team aus der 2. Basketball-Bundesliga ProB in der kommenden Saison auf der Aufbauposition.

Wilcher kommt aus Melbourne, besuchte für ein Jahr das Central Wyoming College in den USA und wurde dann Profi. Den Großteil seiner Laufbahn hat er in England verbracht, er hat auch einen britischen Pass. Das habe ihn noch interessanter für die Eagles gemacht, sagt Cheftrainer Pat Elzie mit Blick auf überarbeitete Bestimmungen der ProB zum Einsatz von ausländischen Akteuren. Dadurch seien EU-Spieler, die in das Profil des Vereins passten, noch wichtiger geworden.

Und Wilcher passte. Elzie sah Videos und führte Gespräche mit dem 26-Jährigen, „das hat mir alles gut gefallen“. Mit seinen 1,78 Metern sei der Australier nicht der größte Spieler, aber dafür sehr clever. Der Beweis sind sehr gute Statistiken aus der ersten englischen Liga, „und die ist auf jeden Fall vergleichbar mit der ProB“. Wilcher verstehe das Spiel und könne es gestalten, in der kommenden Saison solle er eine Führungsrolle bei den Eagles einnehmen.

Wilcher spielte unter anderem für die Melbourne Tigers sowie in England für die Plymouth Raiders und Cheshire Phoenix. Jetzt wolle er den Basketball in Deutschland, aber auch das Land und seine Kultur kennen lernen, sagt der Australier. Die Gespräche mit seinem neuen Trainer seien sehr gut gewesen, Elzie habe ihm ein hervorragendes Bild vom Verein und seinen Fans vermittelt: „Da war es für mich eine einfache Entscheidung, in der kommenden Saison für Itzehoe zu spielen.“

Das klare Ziel seien die Playoffs: Wilcher weiß, wie knapp die Eagles diese in der vergangenen Spielzeit verpassten – er wolle helfen, das zu ändern und dann weit zu kommen. „Ich kann es nicht erwarten, nach Itzehoe zu kommen und anzufangen!“

 

(Itzehoe Eagles)

Fritze, Harris und Kone verlassen die Kangaroos

Terrell Harris, Moussa Kone und Sören Fritze werden in der Saison 2017/18 nicht mehr das Trikot der Iserlohn Kangaroos tragen. Alle drei haben die von Manager Michael Dahmen vorgelegten Angebote ausgeschlagen und suchen nach neuen Herausforderungen.

Bereits während der Saison hatte Dahmen das Gespräch mit den Spielern gesucht, sie wissen lassen, dass die Iserlohn Kangaroos über die Saison 2016/17 hinaus mit ihnen zusammenarbeiten möchten. Nach der vergangenen Spielzeit konkretisierte er die Angebote für Harris, Fritze und Kone. „Gerade bei den Amerikanern war es für mich eine Premiere, dass ich schon frühzeitig bereit war, mit ihnen zu verlängern“, so der Manager der Kangaroos.

Die Spieler hatten sich Bedenkzeit erbeten, um die Saison sacken zu lassen und sich anschließend mit ihrer sportlichen Zukunft auseinander zu setzen. Das Ergebnis: Sowohl Harris als auch Fritze und Kone wollen gerne höher spielen und sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht festlegen. Fritze will bei einem ProA-Klub anheuern. Ob die beiden US-Amerikaner bereits im Sommer nach Deutschland zurückkehren, oder in ein anderes europäisches Land wechseln werden, ist hingegen unklar.

Kone gehörte in der abgelaufenen Saison mit durchschnittlich 14,6 Punkten und 10,7 Rebounds ebenso wie Topscorer Terrell Harris (18,1) und Sören Fritze (10,1) zu den absoluten Leistungsträgern der Kangaroos.

„Für uns ist es von unserem Selbstverständnis überaus wichtig, dass sich Spieler für uns entscheiden und nicht erst, wenn alle anderen Angebote nicht zusagen“, unterstreicht Michael Dahmen die Entscheidung, den Spielern keine Verlängerung für die Entscheidungsfindung zu geben.

Dies bedeutet, dass in der Sommerpause statt zwei vakanter Positionen mindestens fünf neue Spieler für die kommende Saison verpflichtet werden müssen. Denn auch Yannick Opitz und Kristof Schwarz, die ihre Laufbahn beendet haben, stehen in der Saison 2017/18 nicht mehr zur Verfügung.

„Wir bedauern es sehr, dass Terrell, Moussa und Sören sich nicht für uns entschieden haben. Aber wir möchten uns selbstverständlich bei allen für eine tolle Saison bedanken und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles erdenklich Gute“, so Dahmen. Den Kontakt zu etlichen Spielern hat der Kangaroos-Manager bereits aufgenommen. Unterstützt wird er bei der Suche nach neuem Personal von Headcoach Dragan Torbica.

 

(Iserlohn Kangaroos)

Der neue Spielmacher heißt Nino Celebic

Der SC Rist hat Nino Celebic verpflichtet. Der 26 Jahre alte und 1,90 Meter große Serbe soll die Wedeler Herren in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf der Spielmacherposition verstärken.

Celebic war im Laufe der vergangenen Saison Trainingsgast bei den Hamburg Towers sowie beim SC Rist und überzeugte die Verantwortlichen dabei von seinen sportlichen und menschlichen Qualitäten. Der Kontakt kam zustande, als Celebic im Sommer 2016 Verwandte in Hamburg besuchte. „Ich freue mich auf die Saison und will in Wedel etwas erreichen“, sagt er.

Trainer Felix Banobre und der Sportliche Leiter Christoph Roquette konnten sich in den Einheiten ausführlich ein Bild von Celebic verschaffen, Roquette fasst seine Eindrücke folgendermaßen zusammen: „Man sieht seine serbische Schule, er ist sehr spielintelligent und hat einen großen Spielwitz. Er setzt seine Mitspieler gut in Szene und macht sie besser.“ Celebic selbst versteht sich als ein Akteur, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt und seine eigenen Statistiken dabei primär nicht im Blick hat: „Zuallererst achte ich immer darauf, dass jeder meiner Mitspieler Spaß daran hat, an meiner Seite zu spielen, erst dann gucke ich auf mich und zum Beispiel darauf, wie ich punkten kann, um der Mannschaft zu helfen“, so der 26-Jährige.

„Ich hatte das große Glück, als Jugendlicher bei KK Mega zu spielen und zu lernen“, sagt Celebic. Der Klub ist unter anderem als Karrieresprungbrett junger Spieler wie dem Kroaten Ivica Zubac oder dem Serben Nikola Jokic bekannt, die es über Mega in die NBA schafften. Im Herrenbereich spielte Celebic, der in einem Ort nahe der Hauptstadt Belgrad zur Welt kam, mehrere Jahre für verschiedene Vereine in der zweiten sowie in der Saison 2012/13 bei KK Jagodina auch in der ersten serbischen Liga.

Basketball besitzt in seiner Heimat einen enorm hohen Stellenwert, Celebic erklärt, wie es das Land immer wieder schafft, Athleten von Weltrang herauszubringen: „Serbien ist ein kleines Land, hat aber große Talente in vielen Sportarten wie Basketball, Fußball, Handball oder Volleyball. Oder auch im Tennis wie zum Beispiel Novak Djokovic. Serbische Sportler werden dazu angetrieben, hart zu arbeiten. Die Jugendlichen trainieren jeden Tag, sie verbringen eine Menge Zeit in der Halle. Sie wollen sich immer verbessern, immer gewinnen und im Sport etwas erreichen“, erläutert er.

(SC Rist Wedel)

Courtney Belger kehrt zum S04 zurück

Die Basketballer des FC Schalke 04 haben im Hinblick auf die Kaderplanung für die kommende Saison 2017/18 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB die nächste hochkarätige Personalentscheidung getroffen: US-Guard Courtney Belger kehrt zur kommenden Saison zum S04 zurück! Coach Raphael Wilder ist froh, seinen letztjährigen Topscorer wieder im Team begrüßen zu dürfen.

Courtney Belger schloss sich vor der Saison 2016/17 dem FC Schalke 04 an, nachdem er bereits zuvor für die Itzehoe Eagles in der 2. Basketball-Bundesliga ProB aktiv war. Er avancierte auf Schalke auf Anhieb zum Topscorer und Leitwolf des Teams von Raphael Wilder und trug mit seinen 16,5 Punkten, 5,2 Assists und 5,4 Rebounds im Schnitt maßgeblich zum Erreichen der Playoffs in der ersten ProB-Saison der Vereinsgeschichte bei.

„Als klar war, dass ich weiterhin auf Schalke als Trainer tätig sein werde, haben wir uns umgehend entschieden, dass wir Courtney auch in der kommenden Saison unter Vertrag haben möchten, da er uns spielerisch und menschlich in der abgelaufenen Saison mehr als überzeugt hat und für uns eine herausragende Verpflichtung war“, freut sich Coach Raphael Wilder über die Vertragsverlängerung seines Schützlings.

Mit seiner herausragenden Leistung im zweiten Spiel des Playoff-Achtelfinals gegen die ScanPlus Baskets Elchingen, in welchem er 32 Punkte erzielte, hatte er großen Anteil daran, dass sie Königsblauen ein entscheidendes drittes Spiel in der ersten Playoffrunde erzwingen konnten. Für seine überzeugende Performance wurde „CB“ folgerichtig mit dem individuellen Award des „ProBSpieler des Monats Februar“ von den Fans der 2. Basketball-Bundesliga ausgezeichnet.

Wilder freut sich auf die weitere Zusammenarbeit

„CB ist ein Vorbildprofi, der durch seine beispielhafte Einstellung, Zuverlässigkeit und Motivation absolut überzeugt. Dies alles sind Eigenschaften, die ich sehr an ihm schätze und weshalb ich ihn auch im nächsten Jahr unbedingt in meinem Kader haben wollte. Dass er zu uns zurückkehrt, obwohl ihm zum Teil auch Angebote aus höheren Ligen vorlagen, ist darauf zurückzuführen, dass er sich im nächsten Jahr bei uns noch einmal spielerisch verbessern und sein Spiel weiterhin komplettieren möchte. Ich bin überzeugt davon, dass er auch in der kommenden Saison einer unserer absoluten Topspieler im Kader sein wird und freue mich auf die Zusammenarbeit“, lobt Wilder seinen Aufbauspieler in höchsten Tönen.

Vor seiner Zeit in Itzehoe trafen sich die Wege des 27-jährigen Guards und die des S04 bereits in der 1. Regionalliga West. Mit dem TV Ibbenbüren stieg Belger in seiner ersten Saison in Deutschland auf Anhieb in die 1. Regionalliga auf und traf dort in der Saison 2014/15 auf die Schalker Basketballer.

Bis August ist Belger noch in Australien

Auf seine Rückkehr zum FC Schalke 04 freut sich auch Belger bereits. „Ich habe mich bewusst für eine Rückkehr zum S04 entschieden, da ich mich in der zurückliegenden Saison hier als Spieler und als Mensch sehr wohl gefühlt habe. Ich hatte hier alles, was ich brauchte. Zudem habe ich mich bewusst für eine Rückkehr zu Coach Raffi entscheiden, da ich bereits im letzten Jahr einen großen Sprung in meinem Spiel gemacht habe und diese Entwicklung in der kommenden Saison weiter fortsetzen möchte. Ich bin überzeugt, dass Raffi für diese Entwicklung die richtige Person ist, um mich zu einem kompletteren Spieler werden zu lassen. Ich möchte zukünftig meiner Mannschaft noch mehr weiterhelfen können und freue mich auf die Saison in einem starken Team“, so der Rückkehrer über seine Entscheidung zur Vertragsverlängerung.

Bis er im August nach Gelsenkirchen zurückkehrt, wird sich Belger in Australien fithalten und im Sommer für die Kalamunda Eastern Suns in Perth aktiv sein. „Ich genieße die Zeit in Australien bei meiner Frau und wir spielen beide für Teams in Perth. Wir arbeiten zusammen hart an unserer Fitness und haben hier verschiedene Coaches für das Individualtraining. Ich hoffe, dass ich noch besser nach Gelsenkirchen zurückkehren werden als ich gegangen bin“, so Belger über seinen derzeitigen Australienaufenthalt.

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Vertragsverlängerung Frederik Henningsen

17 Punkte im Schnitt – damit war Frederik Henningsen in der vergangenen Saison der beste deutsche Spieler in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Bei den Itzehoe Eagles wurde er sofort zur festen Größe, umso erfreulicher ist diese Nachricht: Der 29-jährige Flügelspieler bleibt den Eagles erhalten. Er hat einen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben mit einer Option auf ein weiteres Jahr.

„Fredi ist eine wichtige Säule für unser Team“, sagt Teammanager Stefan Flocken. „Wir freuen uns sehr, dass er auch in der kommenden Spielzeit für uns aufläuft.“ Das kann Headcoach Pat Elzie nur bestätigen: „Er hat eine Top-Saison gespielt bis zu seiner Verletzung.“ Die Kontinuität sei wichtig für die Eagles, und es sei ein Zeichen für die Qualität der Arbeit in Itzehoe, einen solchen Akteur halten zu können.

„Mir ist der Verein sehr ans Herz gewachsen. Das Umfeld macht es einem mit seiner großartigen Arbeit leicht, sich wohl zu fühlen“, sagt Henningsen. „Es ist wie eine Familie – das schmeichelt mir in meinem Alter, denn das hat man nicht oft.“ Man könne selbst helfen, und es werde geholfen, wenn es ein Problem gebe – „ein sehr schönes Arbeitsklima“.

Ein ganz wesentlicher Grund für die Vertragsverlängerung ist zudem die sportliche Situation. Mit Coach Elzie arbeite er sehr gern zusammen, so Henningsen. Doch mit der vergangenen Saison sei er nicht zufrieden: „Ich will mit Itzehoe in die Playoffs, sonst habe ich das Gefühl, ich hätte meinen Job nicht richtig erledigt.“ Das will er ändern, auch mit Blick auf die Zuschauer in der Lehmwohldhalle: „Die Fans waren der Hammer. Es hat einfach Spaß gemacht, in der Halle zu spielen.“

 

(Itzehoe Eagles)

Thomas Szewczyk verlängert auf Schalke

Die Basketballer des FC Schalke 04 können die erste Personalentscheidung nach der Vertragsverlängerung von Coach Raphael Wilder bekanntgeben! Guard Thomas Szewczyk bleibt den Königsblauen auch in der Saison 2017/18 treu und startet mit dem S04 in die 2. Basketball-Bundesliga ProB.

Bereits seit dem Jahr 2014 streift Thomas Szewczyk das Trikot der Basketballer des FC Schalke 04 über, nachdem er von der BBG Herford zum S04 in die 1. Regionalliga West gewechselt war. Mit den Schalkern gewann er in seiner ersten Saison den WBV-Pokal und im zweiten Jahr die Meisterschaft in der 1. Regionalliga West. Auch in der vergangenen Saison war Szewczyk mit rund 21 Minuten auf dem Feld fester Bestandteil in der Rotation von Coach Raphael Wilder. Das Vertrauen seines Trainers zahlte er mit 7,3 Punkten und 1,8 Assists im Schnitt zurück.

Neben seiner Karriere als Basketballer auf Schalke absolviert der 25-jährige Guard aktuell sein Studium der Medieninformatik an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. „Ich fühle mich einfach wohl hier auf Schalke und kann perfekt mein Studium und meine Basketballkarriere unter einen Hut bringen. Zudem habe ich in den vergangenen drei Jahren viel als Basketballer von Coach Wilder lernen dürfen und freue mich, dass wir diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter fortsetzen“, so Szewczyk über seine Beweggründe zur Vertragsverlängerung.

Aus Crailsheim über Herford zum S04

Der gebürtige Pole war hat seine erste basketballerischen Schritt in Deutschland bei den Crailsheim Merlins in der ProA absolviert, ehe es ihn nach Ostwestfalen zur BBG Herford und schlussendlich zum S04 zog. Im kommenden Jahr wird er zudem weiterhin als Coach in der FC Schalke 04 Basketball Academy aktiv sein und den Nachwuchs mitausbilden.

Sein Trainer Raphael Wilder ist froh darüber, Szewczyk im nächsten Jahr wieder im Team begrüßen zu dürfen.

„Thomas ist ein zuverlässiger Spieler auf dem Feld, der in meinen Augen in den letzten Jahren einen großen Sprung gemacht hat. Er hat es geschafft, seine Statistiken aus der Regionalliga in der ProB zu bestätigen und ist bereit, hart an sich zu arbeiten und zudem lernwillig. Er ist eine Bereicherung für das nächstjährige Team und bringt alle Einstellungen eines ProB-Spielers mit“, lobt Coach Wilder seinen Schützling.

 

(FC Schalke 04 Basketball)