NINERS verabschieden Eiko Potthast

Die Chemnitzer Zweitligabasketballer werden mit einem neuen Assistenztrainer in die Basketballsaison 2018/19 gehen. Der Ende Mai auslaufende Kontrakt mit dem bisherigen Co-Trainer Eiko Potthast wird nach eingehenden Beratungen der Vereinsführung nicht verlängert und dessen Position zeitnah neu besetzt. „Wir möchten Eiko für seine jederzeit äußerst engagierte sowie zuverlässige Arbeit danken und wünschen ihm auf seinem weiteren Lebensweg alles Gute“, betont NINERS-Geschäftsführer Steffen Herhold und erläutert zugleich, „dass wir nach der zurückliegenden Saison und dem Verpassen der Playoffs alles auf den Prüfstand stellen mussten.“

„Hierbei kamen wir zu dem Schluss, dass nicht nur Veränderungen am Spielerkader nötig sind, sondern wir zudem auch neue Impulse vom Trainerstab benötigen. Diesbezüglich stehen wir mit mehreren interessanten Kandidaten in fortgeschrittenen Gesprächen und können hoffentlich alsbald Vollzug vermelden.“

„Ich möchte mich für die beiden zurückliegenden Jahre hier in Chemnitz bedanken. Insbesondere bei Rodrigo Pastore und Martin Schuster, die mir damals die Chance gegeben haben, meine Karriere im professionellen Basketball bei den NINERS zu starten. Außerdem bedanke ich mich bei der Vereinsführung, meinen Kollegen im Büro, unserer medizinischen Abteilung und allen voran natürlich bei unseren tollen Fans für die jederzeit großartige Unterstützung. Ich werde Chemnitz in guter Erinnerung behalten und immer gern als Gast in die Richard-Hartmann-Halle zurückkehren“, verabschiedet sich Potthast von den NINERS. Der 27-Jährige ist momentan im Begriff, die Trainer-A-Lizenz zu erwerben, und möchte dem hochklassigen Basketballsport auch weiterhin im Coaching-Bereich treu bleiben.

Eiko Potthast wechselte im Spätsommer 2016 von den Telekom Baskets Bonn nach Chemnitz und assistierte fortan Rodrigo Pastore an der Seitenlinie der NINERS. Diese Zusammenarbeit war insbesondere im ersten Jahr von sehr großem Erfolg gekrönt, erreichte Chemnitz seinerzeit doch das Playoff-Halbfinale und scheiterte nur hauchdünn am Aufstieg in die erste Bundesliga. Letzte Saison lief es dann leider nicht ganz so gut. Nach dem Abgang zahlreicher Leistungsträger und aufgrund fortwährender Verletzungsprobleme kamen die NINERS nie wirklich in Fahrt und konnten nur 13 ihrer 30 Pflichtspiele gewinnen. Somit verpasste man auch die Teilnahme an der ProA-Meisterschaftsrunde, weshalb man im Sommer einige personelle Veränderungen vornehmen wird, unter anderem auch auf dem Posten des Assistenztrainers. Dennoch behält die gesamte NINERS-Familie Eiko Potthast in sehr guter Erinnerung und heißt ihn jederzeit herzlich in Chemnitz willkommen.

 

(NINERS Chemnitz)

Phillipp Heyden kehrt in die Kurpfalz zurück – Vertrag bis 2020

Die MLP Academics Heidelberg haben den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit unter Dach und Fach gebracht: Center Phillipp Heyden kehrt nach seinem einjährigen Gastspiel in Tübingen in die Kurpfalz zurück. Damit steht auch fest, dass die Zusammenarbeit mit Martin Seiferth nicht fortgesetzt wird.

Als Phillipp Heyden sich am 20. Mai 2017 aus Heidelberg via Video-Botschaft mit den Worten „vielleicht sieht man sich mal wieder“ in Richtung easyCredit Basketball-Bundesliga und Walter Tigers Tübingen verabschiedete, klang dies nicht nur nach einem sehr höflichen Abschied. Heyden wusste, was er an den MLP Academics hatte – und diese wussten umgekehrt, was sie am 29-Jährigen hatten. Der Schwabe hatte sich mit viel Einsatz und sportlich guten Leistungen (12.2 PpS, 6.0 RpS) nach einigen verletzungsgeplagten Spielzeiten in der ProA zurückgemeldet und sich folgerichtig ein Engagement in der Beletage des deutschen Basketballs verdient.

Die Lücke, welche er hinterließ, war entsprechend groß. In der kommenden Spielzeit soll Heyden, gemeinsam mit seinem alten, aber um zwei Jahre gereiften Center-Kollegen Niklas Ney, unter den Körben wieder für Furore sorgen. Und dies bis mindestens 2020, denn er unterschrieb bei seinem alten und neuen Arbeitgeber einen Zweijahresvertrag. Headcoach Frenki Ignjatovic ist über die Rückkehr seines ehemaligen Schützlings hörbar erfreut:

„Nach seinem Abgang waren Phillipp und ich die ganze Zeit über in Kontakt. Die Verbindung ist nie abgerissen – und es ist dennoch ein großes Kompliment, dass wir ihn von einem Konkurrenten, der ebenfalls deutsche Leistungsträger für den Neustart in der ProA braucht und über einen großen Etat verfügt, zu uns holen konnten. Über seine Qualitäten brauche ich nichts sagen, die kennt jeder hier in Heidelberg. Für uns ist das ein ganz, ganz großes Zeichen.“

Heyden selbst ist sehr dankbar für die Chance, die ihm Tübingen in der ersten Liga gegeben hat, blickt nun aber nach vorn. „Frenki und ich haben uns in der ganzen Spielzeit immer ausgetauscht. Am Ende der Saison hat er mich dann schließlich gefragt, ob ich wieder in Heidelberg spielen möchte. Er und Matthias [Lautenschläger] haben dann mit meinem Agenten gesprochen, sich viel Mühe gegeben und mir am Ende ein super Angebot unterbreitet. Mit Christos [Karavssilis], Serena [Benavente] und Phillipp Haas gibt es zudem drei Leute im medizinischen Staff, auf die ich mich immer verlassen kann, die mir viel geholfen haben. Das ist für mich wichtig“, so der Rückkehrer.

Anders als bei seiner ersten Anstellung pendelt Heyden in der kommenden Saison nicht zwischen Bayreuth und der Kurpfalz. Seine Familie zieht mit nach Heidelberg. „Das ist natürlich ein großer Schritt, gerade für meine Frau. Wir verlegen schließlich unseren Lebensmittelpunkt und sind aktuell auf Wohnungssuche. Allerdings freuen wir uns auf die neue Aufgabe, die neue Herausforderung. Heidelberg hat sich jährlich verbessert – und ich freue mich, dass ich ein weiterer Teil dieser Entwicklung sein kann.“

Tipps und Hinweise, welche Heydens Wohnungssuche positiv beeinflussen, leitet der Klub gerne an den 29-Jährigen weiter (E-Mail an lr@mlp-academics.de).

Heyden kommt, Seiferth geht

Durch die Rückkehr von Heyden gibt es auch Gewissheit bezüglich der Person von Martin Seiferth. Der Arbeitskontrakt des 27-Jährigen wird nicht verlängert. „Es ist schade, dass wir, damit wir Phillipp bekommen, Martin abgeben müssen. Er hat sich innerhalb des Trainings und im Spiel stets vorbildlich verhalten. Er war ein wichtiger Teil einer erfolgreichen Mannschaft. Auch deshalb wünsche ich ihm alles, alles Gute“, sagt Ignjatovic.

Die MLP Academics Heidelberg schließen sich diesen Wünschen an und wünschen Seiferth sportlich und privat nur das Beste.

Team 2018/2019

Bleibt: Frenki Ignjatovic (Headcoach), Niklas Würzner (Guard), Eric Palm (Guard), Jaleen Smith (Guard), Niklas Ney (Center).

Kommt: Phillipp Heyden (Center).

Geht: Lennart Steffen (Guard), Lukas Rosenbohm (Forward), Martin Seiferth (Center).

 

(MLP Academics Heidelberg)

Uni Baskets Paderborn mit erster Weichenstellung im Kader für die Saison 2018/19: Ivan Buntic verlängert

Die Uni Baskets Paderborn können die erste Weichenstellung im Spielerkader für die kommende ProA-Saison 2018/19 bekanntgeben: Der langjährige Leistungsträger Ivan Buntic verlängert seinen Vertrag um ein weiteres Jahr.

Der 26jährige Ivan Buntic spielt seit der Saison 2014/15 für die Uni Baskets Paderborn und hat sich seitdem kontinuierlich zu einem festen Bestandteil der Paderborner Basketballfamilie entwickelt. Coach Uli Naechster hält viel von seinem Schützling:

„Seine Identifikation mit der Stadt Paderborn und seine Loyalität zu den Uni Baskets sind beispielhaft. Ivan ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Mannschaft und besonders auf Grund seiner langjährigen Erfahrung kaum mehr wegzudenken.“

Auch Buntic selbst freut sich auf eine weitere Spielzeit bei den Uni Baskets: „Das Team und die Stadt sind mir mittlerweile wirklich ans Herz gewachsen. Ich habe hier in Paderborn meinen Durchbruch als Profi feiern können und freue mich sehr über das Vertrauen des Trainers und der Vereinsführung. Ich bin mir sicher, dass ich mein bestes Basketball noch vor mir habe: Und genau das will ich dem Verein, den Fans und nicht zuletzt auch mir selbst in der kommenden Saison beweisen!“

(Uni Baskets Paderborn)

Eins, zwei, drei: Niklas Ney bleibt in Heidelberg

ProA-Ligist MLP Academics Heidelberg und Center Niklas Ney setzen ihre Zusammenarbeit auch in der kommenden Spielzeit fort: Der 22-Jährige hat seinen auslaufenden Vertrag bis 2019 verlängert.

Er freue sich auf das dritte Jahr „da unten“, sagte Niklas Ney im Anschluss an seine Vertragsunterschrift. Der 22-jährige Berliner fühlt sich in der Kurpfalz sichtlich wohl – und wird im Herbst in seine dritte Saison im Dress der MLP Academics gehen. Heidelbergs beste Basketballer setzen damit auf Kontinuität und haben gleichzeitig Planungssicherheit auf den Positionen unter dem Korb. Ney ist der erste Big Men, der für die kommende Spielzeit unterschrieben hat.

Für Manager Matthias Lautenschläger und Headcoach Frenki Ignjatovic war die Verlängerung mit Ney eine klare Sache. In den vergangenen Jahren wurde der 22-Jährige zuerst an die ProA herangeführt und schließlich in die Verantwortung genommen. Zuletzt konnte er Bestmarken in allen statistischen Werten (8.1 PpS, 3.7 RpS, 0.6 ApS) aufstellen. Trotzdem ist seine Entwicklung noch lange nicht am Ende angekommen – was für beide Seiten ein positives Zeichen ist. Wie bereits im Sommer 2017 arbeitet Ney deshalb aktuell an sich und seinem Körper, packt (Muskel-) Masse drauf.

„Yoshi hat sich in den letzten beiden Jahren so entwickelt, wie wir uns das gewünscht haben. Nach seiner ersten, schwierigen Saison im Herrenbereich hat er im vergangenen Sommer viel gearbeitet und sich seine Spielzeit verdient. Wir kennen seine Qualitäten, aber auch seine Defizite. Ihm ist das aber auch bewusst, weshalb er auch in diesem Sommer wieder viel arbeiten wird“, lobt Ignjatovic seinen ehrgeizigen Schützling.

„Ganz generell ist seine – und auch die Entwicklung von Niki Würzner – in den letzten Jahren eine Sache, die mich stolz macht. Der sportliche Erfolg und Platz drei waren super, die Entwicklung junger Spieler ist es aber auch.“ Während sich Ignjatovic entsprechend zufrieden zeigt, ist auch Ney positiv gestimmt: „Ich freue mich schon auf ein weiteres Jahr mit den Academics. Der Verein ist in den letzten Jahren sehr gewachsen und ich bin froh ein Teil davon zu sein. Frenki hat mir bei dem Schritt, welchen ich letzte Saison machen konnte, sehr geholfen. Ich denke, dass ich in meinem dritten Jahr meine Rolle noch konstanter spielen kann. Es ist gut, dass Eric und Jaleen für ein weiteres Jahr verlängert haben, da ich mit beiden eine gute Verbindung auf und neben dem Feld habe. Im Sommer werde ich nun genauso hart trainieren wie im letzten Jahr, um einer größeren Rolle auch gewachsen zu sein.“

Die MLP Academics Heidelberg haben auch im Trainerstab für die Saison 2018/2019 weitere Gewissheit: Athletik-Trainerin Serena Benavente bleibt an Board – und baut ihr Engagement weiter aus.  

Die Schlüssel für eine lange und erfolgreiche Basketball-Saison liegen (oftmals) bereits in der Saisonvorbereitung. Im Trainingslager und in den Wochen danach werden Grundlagen und Reserven aufgebaut, welche die Spieler fit halten, die Verletzungsgefahr minimieren – und dafür sorgen, dass die Luft nicht in der Crunchtime ausgeht. In der vergangenen Spielzeit lag all dies im Verantwortungsbereich von Serena Benavente. Die 33-jährige US-Amerikanerin lieferte im Anschluss an ihre Profi-Karriere eine tolle Debüt-Saison als Athletik-Trainerin der MLP Academics und hatte ihren Anteil an der sportlich erfolgreichsten ProA-Saison der Vereinsgeschichte. Umso schöner ist es, dass das Engagement der US-Amerikanerin kein einjähriges Intermezzo bleibt. Auch in der kommenden Spielzeit wird Benavente Heidelbergs beste Basketballer fordern und fördern. Mehr noch: Sie erweitert ihr Aufgabengebiet und wird nun auch regelmäßig mit den Jugendmannschaften zusammenarbeiten. Zudem bekommt sie mehr Verantwortung übertragen und wird die Profis nun auch regelmäßig zu den Auswärtsspielen begleiten. „Die bisherigen Erfahrungen mit Serena waren gut und positiv. Auch deshalb wollten wir und ich hier so schnell wie möglich Klarheit schaffen. Ich bin froh, dass auch sie als einer der Erfolgsfaktoren weiter dabeibleibt. Davon werden alle Spieler profitieren“, lobt Headcoach Frenki Ignjatovic seine Kollegin.

Team 2018/2019

Bleibt: Frenki Ignjatovic (Headcoach), Serena Benavente (Athletic Coach), Niklas Würzner (Guard), Eric Palm (Guard), Jaleen Smith (Guard), Niklas Ney (Center).

Geht: Lennart Steffen (Guard), Lukas Rosenbohm (Forward)

 

(MLP Academics Heidelberg)

Rosenbohm legt Augenmerk aufs Studium

Die MLP Academics Heidelberg müssen in der kommenden Spielzeit ohne Lukas Rosenbohm auskommen. Der 20-Jährige treibt seine akademische Karriere weiter voran und wird nicht mehr im Aufgebot von Headcoach Frenki Ignjatovic stehen.

Im Vorlauf der vergangenen Saison war Lukas Rosenbohm der letzte Neuzugang – und kam eher unverhofft in die Kurpfalz. Den 20-Jährigen zog es zum BWL-Studium nach Mannheim. Die MLP Academics bekamen einen an Jahren zwar noch jungen Spieler, der jedoch von Anbeginn an menschlich und sportlich zu überzeugen wusste. Der gebürtige Ulmer sorgte für wichtige Entlastung von der Bank, brachte Energie und Einsatz. Während Rosenbohm in der Defensive bereits auf ProA-Niveau agierte, war am offensiven Ende des Parketts die noch fehlende Erfahrung sichtbar. Zweifelsohne zeigte der Forward aber mehr als vielversprechende Ansätze, kam für die MLP Academics auf 27 Einsätze (0.5 PpS, 0.7 RpS) – und war parallel dazu bei den Herren des USC Heidelberg II unumstrittener Leistungsträger.

Seine basketballerische Entwicklung wird Rosenbohm (vorerst) auf einem anderen Niveau fortsetzen. Der Schwabe legt den Fokus auf die akademische Karriere und verlässt den Klub. „Lukas` Abgang ist für uns ein herber Verlust. Er ist ein guter Junge, der nicht nur im Training ein wichtiger Spieler war. Es ist schade, dass wir ihn verlieren. Aber das lässt sich nun mal nicht ändern. Er ist unumstritten ein schlauer Kopf. Deshalb kann ich nachvollziehen, dass er den Fokus noch mehr auf das Studium legen möchte“, sagt Headcoach Frenki Ignjatovic zum Abgang des Youngsters. Dieser blickt ebenfalls mit  positiven Emotionen auf das Jahr zurück: „Ich hatte hier bei den MLP Academics ein super Jahr und ein tolles Team. Neben meinen Teamkollegen möchte ich mich deshalb bei den Verantwortlichen herzlich bedanken.“ Die MLP Academics wünschen Lukas Rosenbohm für die berufliche und private Zukunft nur das Beste – und freuen sich, falls sich die Wege in der Kurpfalz wieder kreuzen sollten.

Team 2018/2019

Bleibt: Frenki Ignjatovic (Headcoach), Niklas Würzner (Guard), Eric Palm (Guard), Jaleen Smith (Guard).

Geht: Lennart Steffen (Guard), Lukas Rosenbohm (Forward).

 

(MLP Academics Heidelberg)

Lokalmatador René Kindzeka verlängert bei den Hamburg Towers

„Junge, komm bald wieder.“ Und der Hamburger Jung kommt wieder. René Kindzeka bleibt auch in der Saison 2018/19 bei den Hamburg Towers. Der Point Guard und der Basketball-Zweitligist einigten sich auf eine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr.

„In Hamburg zu bleiben, war eine Herzensentscheidung für mich. Das ist die Stadt, in der ich groß geworden bin. Die Towers sind der Klub, der mich groß gemacht hat, mit dem ich noch viel vor habe. Nun hoffe ich, dass wir nächstes Jahr als Team einen riesigen Schritt nach vorne machen, da die vergangene Saison nicht so gut gelaufen ist, wie wir uns das alle erhofft hatten“, betont Kindzeka.

„René ist Herz und Seele des Vereins. Er ist einer von uns und symbolisiert die Geschichte der Towers als jemand, der aus Wilhelmsburg kommt und sich hochgearbeitet hat, wie kein Zweiter. Seine Entwicklung in der vorigen Saison hat uns natürlich dazu veranlasst, mit ihm verlängern zu wollen. Ich bin sehr glücklich, dass wir zu einer Einigung gefunden haben, und nun gemeinsam noch viele Siege und tolle Momente feiern können“, sagt Towers-Geschäftsführer und -Sportdirektor Marvin Willoughby.

Trotz seiner erst 22 Jahre ist Kindzeka ein Urgestein bei den Hamburgern. Der gebürtige Kameruner, der in Wilhelmsburg aufgewachsen ist, durchlief das komplette Jugendprogramm bei den Piraten Hamburg und steht seit der Towers-Premierensaison 2014/15 im Zweitliga-Kader. Seither macht der besonders für seine bissige Defensive am Ball bekannte Aufbauspieler kontinuierlich Fortschritte. In der abgelaufenen Serie war der Leistungssprung besonders groß. Kindzeka avancierte regelmäßig zum X-Faktor von der Bank und steuerte durchschnittlich 7,3 Punkte bei. Vor allem seinen Distanzwurf verbesserte der Lokalmatador extrem, mit starken 42,6 Prozent von der Dreierlinie führte er die Norddeutschen mannschaftsintern an. Durch seine auf dem Parkett energiegeladene Spielweise und abseits davon bescheidene, sympathische Art ist der 1,85-Meter-Athlet längst zum unangefochtenen Publikumsliebling in der edel-optics.de Arena geworden.

Vergangene Saison profitierte Kindzeka viel von Hrvoje Kovacevic, der eine Mentorenrolle für ihn übernahm, und auch kommende Spielzeit wieder Seite an Seite mit seinem Zögling auflaufen wird. Dazu steht Center Jannik Freese bereits fest im Aufgebot der Towers.

 

(Hamburg Towers)

Der Youngster geht mit! Herrera bleibt bei den Merlins

Die erste Spielerentscheidung bei den Crailsheim Merlins für die kommende Saison in der easycredit BBL steht fest: Sebastian Herrera wird auch in der 1. Liga seine Basketballschuhe für die Merlins schnüren. Das gaben Club und Spieler auf der Aufstiegsparty bekannt.

Es war der Grund für einen von zahlreichen Jubelstürmen auf dem Crailsheimer Marktplatz am Montagabend: Nachdem das Aufstiegsteam der Merlins von Markus Häffner auf der Bühne begrüßt und präsentiert worden war, holte sich Sportdirektor Ingo Enskat unter anderem Sebastian Herrera ans Mikrofon. Die kurze und knappe Message, die beide zusammen verkündeten: Der 20-jährige Deutsch-Chilene bleibt bei den Merlins!

Starke Entwicklung

Hatte der Flügelspieler schon in der regulären Saison mit seinen starken und beherzten Auftritten beeindruckt (7,7 Pkt und 2 Reb pro Spiel, 49% FG), legte er in den Playoffs noch eine Schippe drauf und avancierte mit durchschnittlich 10,9 Zählern und 4 Rebounds bei 51% Feldwurfquote endgültig zu einer prägenden Figur im Team von Tuomas Iisalo. „Ich habe mich hier toll eingelebt und auf sportlicher Ebene passt einfach auch alles“, so die prägnante Begründung Herreras zu seiner Entscheidung, bei den Zauberern zu bleiben. Der Sportdirektor freut sich: „Seba hat eine tolle Entwicklung genommen und ist für seine jungen Jahre schon sehr weit. Er war fast die ganze Saison lang Starter bei Tuomas und hat diese Rolle als Leistungsträger angenommen und stark erfüllt. Jetzt hoffen wir natürlich, dass er mit uns in der BBL noch einen Schritt weitergehen kann und uns auch dort mit seinen Stärken unterstützen wird.“

(Crailsheim Merlins)

Spanish eyes: Pedro Calles ist RASTAs Head Coach

Pedro Calles wird RASTA Vechta als Head Coach in die easyCredit Basketball Bundesliga-Saison 2018-19 führen. Der 34-jährige Spanier ist bereits seit 2015 in Vechta aktiv, war an der Pariser Straße zunächst Assistant Coach von Andreas Wagner und dann von Doug Spradley und maßgeblich an den Erfolgen der letzten Jahren beteiligt. Zuvor arbeitete Calles in Deutschland für die Artland Dragons (2012 bis 2015) unter den Cheftrainern Stefan Koch und Tyron McCoy. Bei RASTA unterschrieb Pedro Calles einen Zweijahresvertrag.

Mit Pedro Calles erreichte RASTA Vechta sowohl 2016 als auch 2018 das Finale in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Der Spanier ist ein exzellenter Analytiker, Motivator und Lehrer – ein 24/7-Basketball-Liebhaber. „Pedro Calles hat sich, nach unserer Entscheidung mit einem neuen Head Coach die Zukunft anzugehen, als unser Wunschkandidat herauskristallisiert. In den drei Jahren bei RASTA konnten wir sowohl seine Arbeit als auch seine Persönlichkeit sehr genau kennenlernen. Pedro ist trotz seines noch jungen Alters erfahren, hat unter sehr guten Trainern gearbeitet und hatte ausschlaggebenden Anteil am Erfolg der zwei Aufstiegsjahre. Er steht zu 100% hinter dem Weg, den wir bei RASTA in Zukunft gehen wollen und ist jetzt bereit, den nächsten Schritt zu machen. Ich freue mich daher sehr, dass er sich für den Posten als Head Coach bei RASTA Vechta entschieden hat“, so Geschäftsführer Stefan Niemeyer.

Mit der Beförderung zum Cheftrainer übernimmt Pedro Calles nicht nur die Profis RASTAs in der easyCredit Basketball Bundesliga sondern wird auch ein Auge auf die Entwicklung in den weiteren Leistungsteams haben. RASTAs Farmteam spielt in der 1. Regionalliga Nord, die U19 und die U16 der YOUNG RASTA DRAGONS sind in der Nachwuchs und in der Jugend Basketball Bundesliga aktiv. „Ich darf hier bei RASTA Teil einer sich weiter sehr positiv entwickelnden Organisation sein, die das Zeug dazu hat, sich endgültig unter den Top-20 im deutschen Basketball zu etablieren. Ab sofort geht es darum, einen erstligatauglichen Kader für die easyCredit BBL zusammenzustellen.“

„Mein Ziel ist, dass RASTA wie schon in dieser Saison eine Mannschaft bekommt, die ein Team ist, in dem sich einer für den anderen einsetzt bis aufopfert und auch dadurch zum Erfolg kommt.“

Pedro Calles wurde am 24. August 1983 in Córdoba geboren, wuchs auch dort auf. Schon mit Anfang 20 konzentrierte sich Calles voll und ganz auf eine Karriere als Basketball-Trainer konzentrierte. Calles, der 2006 seinen Bachelor in Sportwissenschaften von der Universität in Granada erhielt und 2009 beim spanischen Basketball-Verband FEB die höchste Trainerausbildung abgeschlossen hat (Master Basketball Training), begann seine Karriere als Athletik- und Konditionstrainer beim spanischen Drittligisten Cajasol Cordoba, bei dem er parallel auch Head Coach der U18-Mannschaft und anschließend Assistenztrainer der Profis wurde. 2010 wechselte der Spanier innerhalb der LEB Silber zu Plasencia Extremadura, wo er ebenfalls als Athletik- und Assistenztrainer fungierte und im Dezember 2011 zum Headcoach befördert wurde. Mit den Artland Dragons erreichte Calles 2013 das Pokal-Halbfinale und ein Jahr später das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft.

Mit seiner Frau Ana, die aus Granada stammt, und Weimaraner-Hündin Troyka lebt der Spanier seit nunmehr drei Jahren in Vechta. Ana arbeitet bereits seit Ende 2014 als Tierärztin in Garrel, 30 Kilometer nördlich von Vechta. Im Spätsommer erwartet das Ehepaar den ersten Nachwuchs. „Wir fühlen uns hier in der Region sehr wohl. Vechta ist schnell zur zweiten Heimat geworden. Mit unserer Hündin sind wir viel in der Natur unterwegs. Auch wenn die Zeit neben dem Basketball sehr knapp bemessen ist, genieße ich die Zeit, die wir hier haben, sehr.“

 

(RASTA Vechta)

Wucherer verlässt RheinStars 

Cheftrainer Denis Wucherer verlässt die RheinStars Köln nach einem Jahr in der 2. Basketball-Bundesliga ProA und kehrt zurück in die oberste Etage des Basketballs.

„In Gesprächen nach der Saison war relativ schnell klar, dass es Denis in die Bundesliga ziehen würde und so ist jetzt auch gekommen“, sagt Manager Stephan Baeck.

„Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“ Der Einjahresvertrag des 45 Jahre alten ehemaligen Nationalspielers hätte sich bei einem Aufstieg automatisch um zwei weitere Jahre verlängert. Doch der bislang erfolgreichsten ProA-Hauptrunde der RheinStars mit 19:11 Siegen und Tabellenplatz 4 nach 30 Spieltagen, folgte der Einbruch mit drei klaren Niederlagen gegen Aufsteiger PS Karlsruhe Lions in der ersten Playoff-Runde. Wucherer: „Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern, meinem Team, den Spielern und dem Management für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Besonders aber bei Matt Dodson für seine akribische und loyale Arbeit als mein Assistant Coach. Ich bedauere es sehr, dass es für uns nicht geklappt hat. Das hatten wir uns alle anders erhofft.“

Studien-Umfrage zu den RheinStars
Einer der Mitarbeiter der RheinStars beschäftigt sich in seiner Abschlussarbeit im Studiengang Sportmanagement an der Hochschule Koblenz, Standort Remagen, mit den RheinStars Köln. Unter allen Teilnehmenden gibt es etwas zu gewinnen. Der Aufwand beträgt circa zehn Minuten.
Hier geht es direkt zur Umfrage.

 

(RheinStars Köln)

NINERS binden Topscorer Ziegenhagen

Den NINERS Chemnitz ist bei der Zusammenstellung ihres neuen Teams für die Ende September beginnende Zweitligasaison ein großer Wurf gelungen. Nach langen und intensiven Verhandlungen einigte sich Sachsens erfolgreichster Basketballclub mit Scharfschütze Malte Ziegenhagen auf eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre inklusive der Option auf eine dritte Spielzeit. Gleichzeitig müssen die NINERS aber auch einen Abgang hinnehmen. Youngster Arne Wendler hat sich nach Beendigung der Abiturprüfungen dazu entschlossen, ab Herbst in einer anderen Stadt sein Wunschstudium aufzunehmen, dessen Fachrichtung an den hiesigen Hochschulen leider nicht angeboten wird. Somit verlässt das 19-jährige Nachwuchstalent nach mehr als
einer Dekade seinen Heimatverein und geht künftig andernorts der Korbjagd nach.

„Wir freuen uns sehr, mit Malte einen der besten deutschen Zweitligaspieler langfristig an uns gebunden zu haben und wünschen Arne für seinen weiteren Weg alles Gute“, unterstreicht NINERS-Geschäftsführer Steffen Herhold.

Ebenso glücklich zeigt sich der Chemnitzer Cheftrainer Rodrigo Pastore über den Verbleib von Ziegenhagen: „Er hat eine sehr starke Saison gespielt und kann sogar noch besser werden.“ Im abgelaufenen Spieljahr war der 1.94 Meter große Shootingguard mit durchschnittlich 15.8 Punkten pro Partie bereits Topscorer der NINERS und sorgte vor allem mit einer herausragenden Dreierquote von 44 Prozent bei 84 verwandelten Distanzwürfen für Furore. Dies stellte einen deutlichen Leistungssprung im Vergleich zur Vorsaison dar, als Ziegenhagen erstmals für Chemnitz in der 2. Basketball-Bundesliga auflief und seinerzeit 10.3 Punkte im Schnitt markierte. Die Entwicklung während der letzten zwei Jahre ist also mehr als positiv und laut Pastore noch längst nicht abgeschlossen:

„Malte hat sich in der Vergangenheit stets verbessert und kann sich gerade in Sachen Konstanz sowie Entscheidungsfindung weiter steigern. Daran werden wir  kontinuierlich arbeiten und sind überzeugt, dass er den nächsten Schritt macht, um auf- und abseits des Feldes zu einem absoluten Führungsspieler unserer künftigen Mannschaft zu reifen.“

Hiermit soll dann auch ein größerer Teamerfolg als letzte Saison einhergehen, in der die NINERS den Einzug in die Playoffs knapp verpassten. „Das möchten wir nächstes Jahr besser machen und es wieder unter die ersten acht Teams schaffen“, betont Ziegenhagen, für den es viele gute Gründe gab, sich langfristig an die NINERS zu binden. „Der Verein ist äußerst ambitioniert und richtet den Blick stets nach oben. Dabei setzt man aber auch immer wieder auf junge deutsche Spieler, was ich sehr gut finde. Zudem fühle ich mich hier in Chemnitz nach zwei Jahren einfach pudelwohl und kann Basketball mit meiner beruflichen Ausbildung optimal verbinden. So arbeite ich parallel beim Unternehmen Staffbase, wo ich diesen Sommer auch meine Masterarbeit schreibe“, gewährt Ziegenhagen einen Einblick in sein Tagesgeschehen abseits des Parketts.

Dieses wird der 27-Jährige demnächst übrigens nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer betreten. Vom 17. bis 20. Juli schlüpft Ziegenhagen bei der „RAISE UP ACADEMY“ in die Rolle eines Coaches und bietet jungen Talenten der Jahrgänge 2004 bis 2010 die Möglichkeit, sich unter Anleitung professioneller Korbjäger technisch wie persönlich weiterzuentwickeln. Wer an diesem einzigartigen Basketballcamp teilnehmen möchte, kann sich unter www.raiseupacademy.com für den entsprechenden Newsletter anmelden.

(NINERS Chemnitz)