Abenteuer China beginnt für die Reisegruppe Junge

Nürnberg/Shanghai – Seit Dienstag sind die Nürnberg Falcons wieder als „Team Germany“ unterwegs, um beim internationalen Jump10 Turnier in Shanghai teilzunehmen. Auf Einladung von Ausrüster k1x tritt die Mannschaft von Head Coach Ralph Junge dort gegen 24 Mannschaften aus der ganzen Welt an. Das Turnier beginnt heute und auf den Sieger warten 100.000 US Dollar.

 

Pünktlich um 9.40 Uhr hoben die Nürnberg Falcons am Dienstag vom Flughafen München ab, um sich auf den Weg ins ferne China zu machen. k1x aus München hat das Team für diese Turnier-Reise entsprechend ausgestattet. „Für uns ist es eine gute Gelegenheit, früh in der Saisonvorbereitung Spielpraxis zu sammeln“, erklärt Ralph Junge, dessen Reisegruppe von Stefan Schmoll aus Treuchtlingen und Daniel Krause aus Herzogenaurach begleitet wird. Mit den mittelfränkischen Regionalligisten Treuchtlingen und Herzogenaurach pflegen die Falcons eine intensive Partnerschaft. Die Möglichkeit, dass Spieler aus den Partnerclubs an solchen Highlights partizipieren können, ist ein Teil der gelebten Partnerschaft.

 

Regeneration für Nationalspieler

Dan Oppland ist ebenso wie Moritz Sanders und die U19 Spieler nicht mit in China. Insbesondere Moritz Sanders (u19-Weltmeisterschaft), Nils Haßfurther und Matthew Meredith (beide u18-Europameisterschaft) waren den ganzen Sommer konstant auf  Reisen. Für sie stehen aktuell Regeneration und ein individuelles Trainingsprogramm im Vordergrund, ehe das Team ab dem 23. August dann komplett die Vorbereitung gestaltet.

 

Representing k1x

Philipp Buchholz und Niels Jäger von k1x begleiten das „Team Germany“ auf diesem einwöchigen Trip. Dazu kommt noch der Fotograf August Castell-Castell. „Wir bedanken uns herzlich bei k1x für diese Einladung, wollen hier eine gute Zeit haben und Deutschland sowie unseren Partner k1x bestmöglich repräsentieren“, so Nürnbergs Head Coach und Geschäftsführer weiter.

 

Der Kader: Matt Gibson, Malo Valérien, Mardracus Wade, Daniel Krause, Jonathan Maier, Terrence Boyd, Marvin Omuvwie, Stefan Schmoll, Ralph Junge (Head Coach)

 

LIONS verkünden Toptransfer – „Richie“ Williams kommt nach Karlsruhe

Kurz vor dem offiziellen Beginn der Saisonvorbereitung am kommenden Freitag steht fest: Mit dem US-Amerikaner Richard Williams haben die PS Karlsruhe LIONS einen potenziellen Führungsspieler für die kommende Saison in ihren Reihen.

Der 29-jährige Point Guard wird beim ProA-Aufsteiger für den Spielaufbau zuständig sein und weiß was es heißt, erfolgreich Basketball zu spielen. Seinem ersten Engagement in Deutschland im ProB-Team der UBC Tigers Hannover während der Saison 2011/2012 folgte der Wechsel zum SC Rasta Vechta. Dort wurde er in der Spielzeit 2012/2013 als „Spieler des Jahres“ der ProA ausgezeichnet und war maßgeblich am Aufstieg in die Basketball Bundesliga (BBL) beteiligt.

In den folgenden zwei Jahren sammelte Williams wertvolle Erstligaerfahrung, unter anderem bei den FRAPORT SKYLINERS, bevor er für ein weiteres Jahr in die ProA zurückkehrte, wo er für die VfL Kirchheim Knights auflief. 2016/2017 stand er für Phoenix Hagen auf dem Feld, bis sich das Team wegen Insolvenz aus der BBL zurückziehen musste. Nun möchte Williams am Oberrhein neu durchstarten und seine ganze Erfahrung in die Waagschale werfen, um im jungen LIONS-Team eine Führungsrolle einzunehmen.

„Richie ist ein absoluter Leader und bringt sehr viele Qualitäten auf dem Basketball-Court mit. Wir sind stolz, ihn im Löwenrudel zu haben!“, bringt es Abteilungsleiter Danijel Ljubic auf den Punkt.

Am kommenden Freitag ist die Topverpflichtung der LIONS zusammen mit der ganzen Mannschaft live zu sehen, denn ab 20:00 Uhr wird im Friedrich-List-Gymnasium mit der „LIONS MADNESS“ die offizielle Saisonvorbereitung eingeläutet – bei freiem Eintritt!

Merlins: Rookie im Anflug – Saison Opening heute Abend

Pünktlich zur offiziellen Saisoneröffnung heute Abend (18:45 Uhr, HAKRO Arena Crailsheim) begrüßen die Crailsheim Merlins einen weiteren Neuzugang. Combo-Guard Michael Smith wird bei den Merlins seine erste Profistation antreten.

Quietschende Schuhe, aufspringende Bälle, lautstarke Anweisungen von Headcoach Tuomas Iisalo: In der HAKRO Arena Crailsheim ist seit Montagvormittag wieder ordentlich Leben eingekehrt. Noch belebter dürfte es heute Abend werden, wenn die Zauberer die Türen zur Halle erstmals wieder für die Fans öffnen. Um 18:45 Uhr wird Merlins-Hallensprecher Daniel Feuchter die ganze Merlins-Familie zur neuen Saison begrüßen. Mit dabei sein wird dann auch das neueste Familienmitglied: Michael Smith ist 22 Jahre jung, stammt aus San Francisco, Kalifornien und ging während seines Studiums für die California Baptist University auf Korbjagd. Jetzt wagt der 1,93m große Guard den Sprung über den großen Teich, um bei den Merlins seine erste Saison als Basketballprofi zu absolvieren.

Für das Team seiner Uni, die „Lancers“ legte er in seiner letzten Saison rund 25 Punkte pro Partie auf, und notierte zudem durchschnittlich 6,3 Rebounds und 3,5 Assists auf seinem Statistikbogen. Das beeindruckte die Scouts der Los Angeles Lakers derart, dass der NBA-Club ihn schließlich zum Probetraining vor dem Draft 2017 einlud, wo er wertvolle Erfahrungen sammeln konnte, die er nun mit zu den Merlins bringt.

„Michael ist ein sehr talentierter junger Rookie, der gute Voraussetzungen für eine Karriere als Profi mitbringt. Jetzt kommt es natürlich darauf an, wie gut und wie schnell er sich an den europäischen Basketball adaptieren kann. Dann kann er mit seinem frischen Blut die Teamstruktur beleben“, so Crailsheims sportlicher Leiter Ingo Enskat.

Headcoach Tuomas Iisalo ist optimistisch: „Der Spielstil seines College-Teams weist vergleichsweise viele Elemente aus dem europäischen Basketball auf, sodass er diese bereits kennt. Das wird im, denke ich, helfen, sich schnell auf unsere Spielweise einzustellen.“

Gemeinsam mit Routinier Chase Griffin soll der Rookie eine gute Mischung auf der Shooting Guard-Position bilden und sich als der harte Arbeiter beweisen, den seine früheren Coaches in den Vorgesprächen lobten. So gilt Smith trotz seiner Statistiken nicht als „Schönspieler“, sondern als äußerst teamorientierter Basketballer. Damit passt er genau ins Raster von Merlins-Headcoach Tuomas Iisalo: „Neben seinen basketballerischen Fähigkeiten ist er ein Spieler, der die nötige Intensität und Energie ins Training bringt.“ Davon können sich die Merlins-Fans heute Abend selbst ein Bild machen. Nach der Begrüßung beginnt um 19:00 Uhr die Trainingseinheit, ehe an der geöffneten Merlins-Bar noch geplaudert und gefachsimpelt werden kann.

12 von 12: Lukas Rosenbohm komplettiert den Kader

Pünktlich zum Trainingsstart können die MLP Academics die Schließung der letzten – noch freien – Stelle im Kader der Saison 2017/2018 verkünden: Lukas Rosenbohm kommt aus Ulm und komplettiert den Heidelberger Kader. Vance Hall und Devin White kehren nicht in die Kurpfalz zurück.

Heute starten die MLP Academics in die Vorbereitungen für die näherkommende Saison. Den letzten Kaderplatz erhält dabei Lukas Rosenbohm. Der 20- jährige Forward wechselt von ratiopharm ulm in die Kurpfalz. Zuletzt lief 2,00 Meter große Rosenbohm hauptsächlich für das Farmteam, die Weißenhorn Youngstars auf. Für den ProBMeister der vergangenen Spielzeit, welcher in der kommenden ProA-Saison unter dem Namen OrangeAcademy firmiert, kam Rosenbohm in rund elf Minuten Spielzeit auf durchschnittlich 2.0 Punkte und 1.7 Rebounds. Zusätzlich gab er sein Debüt in der easyCredit BBL im Heimspiel der Ulmer gegen den FC Bayern Basketball. Nun folgt der Schritt in die Kurpfalz. Hier möchte Rosenbohm jedoch nicht nur seine Sportkarriere fortsetzen, sondern auch akademisch voranschreiten. Der 20-Jährige hat sich für das BWL-Studium an der Universität in Mannheim eingeschrieben. „Durch seinen Studienplatz in Mannheim ist Lukas für uns zu einer realistischen Option geworden. Er will sich in der ProA beweisen – und ich denke, dass er dies auch kann. Ich habe nur positives über ihn gehört und hoffe, dass er mindestens die Rolle ausfüllen kann, welche Christoph Rupp im letzten Jahr ausgefüllt hat“, sagt Frenki Ignjatovic über den Neuzugang. Rosenbohm, welcher studienbedingt erst im Oktober gefordert sein wird, startet also gleich zwei Karrieren in der Kurpfalz: „Nachdem ich mich für das Studium in Mannheim entscheiden habe, habe ich mich etwas in der Region umgeschaut. Die MLP Academics sind da natürlich optimal, haben ein sehr gutes Programm. Die Entscheidung pro Heidelberg fiel mir sehr leicht.

Ich freue mich, dass ich weiterhin Basketball auf einem hohen Niveau spielen kann“, sagt der angehende Student.

Hall und White kehren nicht zurück

Mit dem Abschluss der Kaderplanung steht endgültig fest, was sich bereits in den letzten Wochen abgezeichnet hat: Sowohl Point Guard Vance Hall als auch Power Forward Devin White werden nicht in die Kurpfalz zurückkehren. Der 25-jährige Hall machte in der vergangenen Saison, trotz Nasenbeinbruch, alle 35 Saisonspiele. Dabei kam er durchschnittlich auf 12.7 Punkte und 4.0 Rebounds. White markierte in gleichvielen Auftritten 8.5 Punkte und 5.0 Rebounds pro Partie. Beide Akteure werden sich neuen Herausforderungen widmen. Die MLP Academics wünschen Dir, lieber Devin, und Dir, lieber Vance, auf Eurem weiteren Weg – privat und beruflich – alles Gute.

Der Kader der MLP Academics für die Saison 2017/2018

Bleibt:

Frenki Ignjatovic, Headcoach, 50 Jahre
Albin Mauz, Assistant Coach, 30 Jahre
Robin Zimmermann, Assistant Coach, 31 Jahre
Serena Benavente, Athletik-Trainerin, 32 Jahre
Markus Weber, Teamarzt, 53 Jahre
Christos Karavassilis, Physiotherapeut, 54 Jahre
Philip Haas, Physiotherapeut, 25 Jahre
Esra Allak, Physiotherapeutin, 25 Jahre

#2 Niklas Würzner, Guard, 23 Jahre
#5 Shy Ely, Guard/Forward, 30 Jahre
#16 Niklas Ney, Center, 21 Jahre
#47 Albert Kuppe, Forward, 28 Jahre

Zugänge:

#1 Jelani Hewitt, Guard, 25 Jahre (von RheinStars Köln)
#3 Jaleen Smith, Guard, 22 Jahre (von New Hampshire)
#9 Lennart Steffen, Guard/Forward, 23 Jahre (von RheinStars Köln)
#11 Martin Seiferth, Center, 26 Jahre (von NINERS Chemnitz)
#12 Lukas Rosenbohm, Forward, 20 Jahre (von ratiopharm ulm / Weißenhorn Youngstars)
#21 Jakob Schöpe, Guard, 18 Jahre (von Junior Baskets Rhein-Neckar / USC Heidelberg)
#28 David Aichele, Center, 18 Jahre (von Junior Baskets Rhein-Neckar / USC Heidelberg)
#42 Evan McGaughey, Forward, 23 Jahre (von Quincy)

 

 

(MLP Academics Heidelberg)

400 Zentimeter und jede Menge Lokalkolorit

ProA-Ligist MLP Academics Heidelberg bleibt sich selbst treu – und wird auch in der kommenden Saison zwei Spieler mit einer Doppellizenz ausstatten. David Aichele und Jakob Schöpe werden sowohl in der ProA als auch der Regionalliga Baden Württemberg aktiv sein.

David Aichele und Jakob Schöpe machen den nächsten Schritt! Raus aus der NBBL, rein in den Erwachsenenbereich. Während sie in der vergangenen Saison bereits für den USC Heidelberg aktiv waren, und das ein oder andere Spiel für die Herren II machten, folgt nun der nächste Schritt. Die beiden gebürtigen Heidelberger rücken auf. „Bereits in den letzten Jahren war es bekanntermaßen unser Wunsch, dass junge Spieler früh aufrücken. Mit Jakob und David kommen nun zwei weitere gute Jungs dazu. Beide sollen bei den Profis mittrainieren, verstärkt bei den Herren 2 zum Einsatz kommen, sich aber auch durch gute Trainingsarbeit für die ProA empfehlen“, sagt Frenki Ignjatovic. Der Serbe führt zudem aus, weshalb er glaubt, dass beiden Akteuren der Sprung vom Jugend- in den Herrenbereich gelingen wird. „David ist ein super Spieler. Auf seiner Position und in seinem Alter ist er einer der besten Spieler in Deutschland. Zudem hat er durch seine Größe einen enormen Vorteil. In den vergangenen Monaten ist er zudem reifer geworden. Jakob ist ebenfalls sehr gut. Er hat in der letzten Saison in der NBBL und der Regionalliga gespielt und diesbezüglich ein schwieriges Jahr erlebt. Beide Mannschaften sind schließlich abgestiegen. Doch er ist ein guter und fleißiger Junge und hat sich durch Leistung empfohlen. Sowohl er als auch David werden uns auf jeden Fall ein Plus an Trainingsintensität geben.“

Center-Talent David Aichele spielte sich in den letzten Jahren in den Vordergrund – zur Belohnung erhielt der 2,12 Meter Hüne mehre Einladungen zu den U-Nationalmannschaften des DBB. Im „Tagesgeschäft“ in der U19- Bundesliga kam Aichele durchschnittlich auf 8.7 Punkte, 6.7 Rebounds und 1.3 Blocks. Er will in den nächsten Monaten und Jahren vor allem noch einige Kilos drauf packen. Denn mit 100 Kilogramm ist er für seine Größe leicht. „Da ich noch ziemlich jung bin und jetzt schon die Möglichkeit habe, den Schritt Richtung Profi zu gehen, nutze ich diese sich bietende Chance. Natürlich auch, da es bekanntlich nichts besseres gibt als das, was einem Spaß macht“, kommentiert Aichele seine Entscheidung.

Jakob Schöpe ist dagegen eher ein Kraftpaket. Doch der Shooting Guard, ebenfalls 18, hat nicht nur muskulöse Oberarme, sondern lieferte bereits in der vergangenen Spielzeit für die Junior Baskets Rhein-Neckar das Gesamtpaket: 10.4 Punkte, 3.1 Rebounds, 2.4 Assists und 1.8 Steals. Wären da nicht noch 4.1 Turnover gewesen… Doch jeder Nachteil kann auch ein Vorteil sein. Der Schüler hat den Sommer über unter anderem daran gearbeitet – und ist nun heiß darauf, sich im Training mit den Profis kontinuierlich zu verbessern. Luft geschnuppert hat er dort allemal schon: Bereits zweimal Stand er im ProfiKader, der erste Einsatz soll nun auch schnellstmöglich erfolgen. „Ich bin der Meinung, dass ich mich hier persönlich gut entwickeln kann. Zudem vertraue ich auf die Arbeit von Frenki und Albin. Das Umfeld und die Organisation ist auch super,“ sagt Schöpe zu seiner Entscheidung.

 

(MLP Academics Heidelberg)

 

Trainingsauftakt für Knights Truppe

Die Sommerpause ist vorbei. Am heutigen Dienstag starteten die Zweitligabasketballer der Kirchheim Knights in die Saisonvorbereitung. Mit dabei der voraussichtlich letzte Neuzugang Florian Köppl. Der letztjährige Regionalligaspieler stieß als letzter Spieler zu den Rittern und wird mit seinen neuen Teamkameraden die Saisonvorbereitung absolvieren. Bereits am Montagabend versammelte sich die KnightsFamilie zu einem Barbecue Abend in Kirchheim. Mit dabei waren die Gesellschafter der Knights, sowie alle Spieler, Trainer, Mitarbeiter und Betreuer der Ritter. Als Letzter reiste Point-Guard Charles Barton an, dessen Flieger um 18:30 Uhr in Stuttgart landete. Von dort ging es direkt zur Mannschaft. Levi Giese und Keith Rendleman kamen bereits am Vormittag in Kirchheim an. Justin Hedley, William Darouiche und Elijah Allen am Nachmittag, während Cardell McFarland bereits seit Freitagabend in Kirchheim weilte. „Wir sind sehr froh, dass alle rechtzeitig angekommen sind und wir jetzt starten können. Die Jungs scheinen sehr fokussiert zu sein. Nun geht es darum in eine gute Verfassung und Form zu kommen. Einige haben sicherlich Nachholbedarf in Sachen Kondition. Wir haben ein enges Zeitfenster, da uns in diesem Jahr eine Woche weniger zur Verfügung steht, aber wir werden sofort loslegen“, sagte KnightsCoach Anton Mirolybov, der nach dem gemeinsamen Abendessen die Mannschaft auf die kommende Saison einschwor und am Dienstagmorgen die erste Einheit leitete. Die Trainingswoche beginnt für die Ritter mit jeweils zwei Trainingseinheiten pro Tag. Für die notwenige Kondition wird AthletikTrainer Tobias Unger sorgen, der die Mannschaft per Analysetest am Mittwoch übernehmen und in Form bringen wird.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Neuzugang Bradley Hayes

Eine Überraschung gab es am Wochenende beim Trainingsauftakt des Team Ehingen Urspring für die 2. Basketball-Bundesliga ProA. Denn neben den Neuzugängen und Spielern aus der U19 schwitzte auch ein unbekanntes Gesicht in der Urspringer Basketballhalle. Denn mit Bradley Hayes trainierte bereits der letzte ausländische Neuzugang der Steeples mit der Mannschaft. Bereits seit einer Woche sei die Unterschrift auf Papier trocken und Headcoach Reinboth froh, dass es noch geklappt hatte, für Hayes Flüge zu finden, damit er zum Trainingsstart dabei sein kann. Der 2.13-Meter große Center überragt nicht nur durch seine Länge, sondern überzeugte beim Trainingsstart auch durch seine Beweglichkeit und seinen guten Wurf. Diese Attribute erkannten auch die College-Scouts schnell an Hayes und so spielte er während seines Studiums für Georgetown, das zu den besten acht Basketball-Colleges in den USA zählt. Seine beste Saison hatte er dabei 2015/16, als er im Schnitt auf 8,7 Punkte und 6,7 Rebounds pro Spiel kam. Im vergangenen Jahr hatte er immer wieder mit einer leichten Verletzung zu kämpfen und kam so nur auf 4,2 Punkte und vier Rebounds. „Ich freue mich, dass wir Hayes überzeugen konnten nach Ehingen zu kommen“, sagt Teammanager Nico Drmota. Aber auch Hayes freut sich auf seine erste Station als Profi. „In Ehingen hat alles gestimmt und so wusste ich sofort, dass ich nach Ehingen gehen möchte.“ Gerade durch seine Physis unterm Korb wird Hayes ein wichtiger Pfeiler im Team der Steeples für die kommende Saison sein.

Bereits fünf Einheiten gab es an den ersten beiden Tagen, dabei lag jedoch der Blick des Trainerteams noch nicht so sehr auf dem Mannschaftstraining, sondern darin, einen Eindruck von den Spielern zu bekommen. So wurde etwa beim Athletiktest darauf geschaut, welche Maximalwerte die Spieler hatten. „Die ersten Werte der Spieler sehen sehr gut aus, es ist keiner dabei, der unfit ist.“ Dabei freut sich Reinboth, dass es auch keinen Spieler gibt, der aus der Masse heraussticht. „Sie sind alle auf einem ähnlichen Leistungsstand und das macht es auch im Training einfacher.“ Mit zum Trainingsauftakt gehörte aber nicht nur die Auswertung der allgemeinen Fitness auf dem Court, sondern auch abseits. So führte Mannschaftsarzt Dr. Dietmar Schubert ein Function Movement Screen bei den Spielern durch. Bei der Analyse werden über verschiedene Übungen und Messungen muskuläre Imbalance und Bewegungsdefizite herausgefunden. So kann das Training gezielt auf die einzelnen Spieler zugeschnitten werden. Durch diese Tests kann der Verein das Training optimal abstimmen, sodass die Spieler keine körperlichen Schäden davon tragen und sich verletzen. Auch dabei wussten alle Spieler zu überzeugen auch wenn eine detaillierte Auswertung noch folgt.“

Ab nun ist der Stundenplan der Ehinger dann prall gefüllt. Bis zu dreimal täglich bittet Reinboth seine Spieler zum Training, im Vordergrund stehen neben der Verbesserung der Kondition vor allem Taktik- und Technikübungen. Damit die Abstimmung innerhalb des Teams funktioniert, wird in den täglichen Übungseinheiten nicht nur viel mit dem Ball gearbeitet, sondern auch die Taktik und einzelne Laufwege trainiert. „In der ersten Woche schauen wir aber vermehrt auf die Defensive, das ist unser Fokus“, wie Reinboth sagt, der dennoch die ersten Spielzüge trainieren will.

Denn bereits am kommenden Samstag steht für die Ehinger das erste Testspiel an. Ihre ersten Fortschritte überprüft das Team gegen die ProB Mannschaft der KIT Karlsruhe. Spielbeginn ist um 17 Uhr in der Junge-Halle. Einen Tag später testen sie zur gleichen Zeit gegen die Regionalligamannschaft aus Fellbach. „Spiele sind ein guter Einstieg in der Vorbereitung, so können wir schnell sehen, wie erfolgreich unsere Arbeit ist.“ Doch um der Mannschaft die Zeit zur Eingewöhnung zu geben, wird zunächst gegen vermeintlich schwächere Teams getestet.

(TEAM EHINGEN URSPRING)

Vom Rheinland in die Kurpfalz: Steffen kommt

Die MLP Academics Heidelberg können einen weiteren Neuzugang begrüßen. Lennart Steffen (23) wechselt, wie bereits Jelani Hewitt, von den RheinStars Köln zum Tabellenfünften der vergangenen ProA-Spielzeit. Er unterschreibt einen 1+1-Vertrag.

Wenige Tage vor dem Start in die Vorbereitung können die MLP Academics ein weiteres neues Gesicht in Heidelberg begrüßen. „Ich bin sehr froh, dass Lennart bei uns ist. Durch seine Verpflichtung bekommen wir eine weitere Tiefe in den Kader. Zudem sind gute Deutsche immer enorm wichtig – wir müssen ja unter anderem den Abgang von Phillipp Heyden kompensieren. Und Lennart ist definitiv ein guter und relativ erfahrener Spieler“, sagt Headcoach Frenki Ignjatovic. Shooting Guard Steffen unterschreibt in Heidelberg einen Vertrag bis 2018, welcher eine beidseitige Option für ein weiteres Jahr beinhaltet. Das Spiel des 1,96 Meter großen Rheinländers zeichnet sich vor allem durch seine bissige und gute Defensivarbeit aus. Unter anderem Kölns ehemaliger Coach Arne Woltmann vertraute auf diese Fähigkeiten und stellte Steffen regelmäßig gegen die besten Guards des Gegners. Steffen war der Mann für Spezialaufträge. In der vergangenen Spielzeit kam er in seinen rund 14 Minuten Spielzeit zudem auf 2.5 Punkte und 1.9 Rebounds. Das basketballerische Talent wurde Steffen dabei sprichwörtlich in die Wiege gelegt: Sowohl Vater als auch Mutter spielten in der BBL – und wurden nur durch den Onkel getoppt: Stephan Baeck. Europameister von 1993 und aktuell Geschäftsführer der RheinStars. Bei ebendiesen RheinStars spielte Steffen in den vergangenen Jahren und arbeitete sich vom Jugendbereich bis zu den Herren empor. Nun führt sein Weg nach Heidelberg, was nicht nur Ignjatovic, sondern auch Steffen freut: „Ich habe mich für Heidelberg entschieden, weil ich das Gefühl habe, dass ich mich hier weiterentwickeln kann. Auch in den letzten Jahren hat Heidelberg eine gute Mannschaft in die Saison geschickt. Ich freue mich, mit den MLP Academics in die neue Spielzeit zu gehen.“

 

(MLP Academcis Heidelberg)

 

Ritter verstärken Guard-Positionen

Cardell McFarland heißt Kirchheims nächster Neuzugang. Der US-Amerikaner stößt aus Leipzig zu den Rittern. Dort spielte der 1,82m große Guard unter Knights-Trainer Anton Mirolybov, der sich für eine Verpflichtung von McFarland für die Ritter stark gemacht hatte. Für die Leipziger verbuchte der in Evansville, Indiana geborene Amerikaner in der ProB 13,2 Punkte und 7,0 Assists pro Partie. „Cardell und ich kennen uns schon seit einiger Zeit. Ich denke er passt hervorragend in unser Team. Mit ihm erhalten wir einen Spieler der sehr viel Energie bringt, selber kreieren und erfolgreich abschließen kann. Zudem erhalten wir auf den Guard-Positionen eine erfahrene Kraft, die uns sicher verstärken wird “, ist Mirolybov überzeugt.

Der 29-Jährige ist in Deutschlands Profiligen kein Unbekannter. Neben Leipzig spielte McFarland auch in Nördlingen. Weitere Station waren in Englands Eliteliga und Australien. Die Erfahrung die McFarland mitbringt war auch ein entscheidendes Kriterium bei der Verpflichtung. „Mit Charles, William und Justin haben wir bei den Guards überwiegend jüngere Spieler in unserem Kader. Es war uns daher wichtig jemanden zu verpflichten, der bereits einige Erfahrungen gesammelt hat und weiß wie es läuft. Wir glauben, das wir einen guten Mix an erfahrenen und jüngeren Spielern zusammengebracht haben“, so Mirolybov. Die Kaderplanungen sind damit abgeschlossen. Offen ist noch, ob weitere Ergänzungsspieler verpflichtet werden. Doch der Stammkader wird nun am kommenden Dienstag in die Vorbereitung starten. Zuvor werden die Spieler bei einem gemeinsamen BBQ-Abend am Montag in Kirchheim empfangen.

Knights-Kader 2017-2018: Charles Barton Jr., Justin Hedley, Andreas Kronhardt, Keith Rendleman Jr., Tim Koch, William Darouiche, Cardell McFarland, Brian Wenzel, Elijah Allen, Levi Giese

 

(VfL Kirchheim Knights)

Jelani Hewitt wechselt vom Dom ans Schloss

Die MLP Academics Heidelberg haben ein entscheidendes Puzzle-Teil der GuardRotation für die Saison 2017/2018 gefunden: Jelani Hewitt. Der US-Amerikaner spielte zuletzt für die RheinStars Köln und ist nicht nur deshalb ProA-erfahren.

Am kommenden Montag, den 14. August trifft das Team der MLP Academics in der Saison 2017/2018 erstmals zusammen. Der Kader der Heidelberger ist komplett – und die fünf noch ausstehenden Gesichter werden in den nächsten Tagen bekanntgegeben. Das erste Gesicht, die erste Person soll in der kommenden Spielzeit dabei eine tragende Rolle übernehmen: Jelani Dakari Hewitt. Der 25-jährige US-Amerikaner ist auf beiden Guard-Positionen variabel einsetzbar und passt damit zu den bereits im Kader stehenden Niklas Würzner und Jaleen Smith. „Wir haben lange nach einem Spieler gesucht, welcher für das gesuchte Profil taugt. Jelani passt perfekt hierein und verfügt dabei nicht nur über Europa-, sondern über ProAErfahrung. Ich kenne ihn seit dem College und verfolge ihn seit seiner Zeit in Jena intensiv. Im letzten Jahr in Köln verlief nicht alles ideal für ihn. Was er braucht, ist vor allem Konstanz. Ich bin guter Dinge, dass er dies im dritten Anlauf in Deutschland hervorragend hinbekommen wird. Er ist für uns sehr wichtig,“ sagt Headcoach Frenki Ignjatovic über den neuen Playmaker. Hewitt spielte bereits in den letzten beiden Jahren in der ProA. Zuerst für den späteren Bundesliga-Aufsteiger Science City Jena (17 Spiele / 13.7 Punkte / 2.2 Assists), dann, in der letzten Saison, für die RheinStars Köln (33 / 9.2 / 2.8). In Thüringen und im Rheinland bewies Hewitt nicht nur seine Qualitäten von Downtown, sondern agierte ebenso als bissiger Verteidiger.

Der Familienvater ist ebenfalls froh, dass er nach Deutschland zurückkehren kann – und bereits heiß auf die neue Saison: „Für mich ist das Angebot aus Heidelberg eine tolle Möglichkeit. Ich denke und hoffe, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen werden. Zudem bin ich der Meinung, dass ich mit meiner Spielweise gut ins System passe. Über den Klub und das Umfeld habe ich ebenfalls nur positive Dinge gehört. Ich kann es gar nicht abwarten, dass es wieder losgeht“, sagt Hewitt. Umso besser, dass es bald wieder los geht, Jelani! Welcome to Heidelberg – Willkommen in Heidelberg.

 

(MLP Academics Heidelberg)