Combo-Guard Kris Davis verstärkt Phoenix Hagen

Das nächste Mosaiksteinchen für die Feuervögel 2018/2019 ist gefunden. Phoenix Hagen verpflichtet den 24-jährigen Guard Kristopher Davis, der aus der Spanischen LEB Silver League (Navarra) an die Volme kommt. Der 1,88 Meter große Davis kann einige verblüffende Parallelen zum zweiten Importspieler Marlin Mason aufweisen.

Beide stammen aus Detroit, kennen sich persönlich aus der Highschool und liegen altersmäßig nur eine Woche auseinander.

Wie Mason ist auch Davis kein Rookie, sondern bringt bereits die Erfahrung von 105 Spielen in den letzten drei Spielzeiten aus Spanien mit in die Ischelandhalle mit. Nach seiner Collegezeit an der SIU Edwardsville mit Abschluss 2015 verschlug es ihn in seinem ersten Profijahr nach Penas Huesca (LEB Gold). 2016/2017 lief er dann für Albacete in der LEB Silver auf, bevor er letzte Saison für Navarra das Trikot getragen hat. Als Starting Five Spieler erzielte er dort durchschnittlich 14,1 Punkte bei 35,5% Dreierquote.

Für Phoenix wird Kris Davis mit der Trikotnummer 1 auflaufen. Gemeinsam mit Mason landet er pünktlich am 06.August zum Trainingsstart am Düsseldorfer Flughafen.

Stimmen:

Davis: „Ich bin den Verantwortlichen für diese Möglichkeit, Teil der Phoenix Familie 2018/2019 sein zu können, sehr dankbar. Ich kann den Trainingsstart und die ersten Spiele kaum erwarten und möchte meinen Teil für eine sehr erfolgreiche Saison beisteuern.“

Trainer Kevin Magdowski: „Ich freue mich sehr über die Verpflichtung von Kris Davis. Mit seiner umfangreichen Europaerfahrung und seiner spielerischen Variabilität wird er die Mannschaft kommende Saison bereichern.“

Team 2018/2019

Bleibt:
Jonas Grof (22), Dominik Spohr (19), Jannik Lodders (16), Javon Baumann (34), Joel Aminu (11), Marco Hollersbacher (8), Jasper Günther (6), Max Fouhy (27)

Trainer Kevin Magdowski, Ass. Alex Nolte

Kommt:
Tobit Schneider (Co-Trainer)
Marlin Mason (21, Koblenz, 1.Regionalliga)
Kris Davis (1, Navarra, LEB-Silver, Spanien)

Geht:
Derreck Brooks

Wer die Feuervögel in der neuen Saison sehen möchte, erhält alle Informationen zum Dauerkarten Verkauf unter folgenden Link: http://phoenix-hagen.de/index.php?id=109&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2300&cHash=49baca8c6cda51c406e1736c111e740b

(Phoenix Hagen)

GrandiJOOS – Johannes Joos verlängert seinen Vertrag bei den RÖMERSTROM Gladiators

Ein ganz starkes Zeichen! Big Men Johannes Joos verlängert seinen Vertrag bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier um eine weitere Spielzeit. Der 23-jährige wird damit auch in der nächsten Saison mit der Rückennummer 22 in der Arena Trier auflaufen.

Das ist ein starkes Signal. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier können auch in der Saison 2018/2019 auf die Dienste von Johannes Joos zählen. Der Big Men verlängert seinen auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr – sein drittes im Trikot der Gladiatoren. „Ich habe mich für Trier entschieden, weil ich davon überzeugt bin, dass ich mich hier am besten weiter entwickeln kann. Ich will vor allem noch an meinen Leaderfähigkeiten arbeiten und auf dem Court noch flexibler werden. Dafür habe ich hier die besten Voraussetzungen. Der Club hat in den letzten Jahren wirklich sehr gute Fortschritte gemacht und zwischenmenschlich passt es im gesamten Team, sodass mir die Entscheidung am Ende insgesamt nicht schwergefallen ist.“

Joos hatte in der abgelaufenen Spielzeit seine bislang beste ProA-Saison hingelegt. Und das obwohl ihn eine Verletzung in der zweiten Saisonhälfte zum Zuschauen zwang. Mit 13,2 Punkten im Schnitt war er Top-Scorer der RÖMERSTROM Gladiators. Darüber hinaus gehörte er mit 5,3 Rebounds zu den stärksten im Team an beiden Brettern des Courts. Doch nicht nur aufgrund seiner hervorragenden Zahlen ist die Verlängerung mit dem Schwaben für Headcoach Christian Held ein Glücksfall: „Wir freuen uns sehr, nächste Saison weiter auf Johannes zählen zu können. Er passt genau in unser Profil, und bereichert uns sowohl menschlich als auch sportlich. Er hat schon in der letzten Saison gezeigt, was er zu leisten im Stande ist. Und ich bin mir sicher, dass das noch nicht das Ende seiner Entwicklung ist. Wir wollen mit ihm noch flexibler und variabler werden und so sein Potential weiter ausbauen.“

Damit bleibt der Kern des Teams aus der letzten Saison zusammen. Neben Johannes Joos hatten Stefan Ilzhöfer und Kevin Smit ihre auslaufenden Verträge bereits verlängert. Darüber hinaus gelten die Verträge von Rupert Hennen, Lucien Schmikale, Simon Schmitz, Thomas Grün ebenfalls für die kommende Spielzeit. Für Geschäftsführer Achim Schmitz ist die Konstanz im Kader ebenfalls ein Zeichen für die gute Entwicklung des Clubs: „Unsere Spieler fühlen sich in Trier wohl und glauben daran, dass sie hier die besten Voraussetzungen vorfinden, sich weiterzuentwickeln. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Leistungsträger wie Johannes Joos andere gute Angebote ausschlägt um bei den RÖMERSTROM Gladiators zu bleiben. Wir sind sehr stolz auf diese Entwicklung“.

 

(RÖMERSTROM Gladiators Trier)

Center-Talent Gottschalk setzt Weg gemeinsam mit Rhein-Stars fort

Jonas Gottschalk bleibt auch in der kommenden Saison der 2. Basketball-Bundesliga in Köln und ein RheinStar. „Für Jonas ist der Gang mit uns in die ProB genau der richtige Schritt. Hier kann er seinen Weg fortsetzen, weiter an sich arbeiten, Erfahrung sammeln und vor allem Spielzeit, um sein Spiel weiter zu entwickeln“, freut sich Manager Stephan Baeck über die Zusage des 2,18cm großen Center-Talents aus Rondorf, der seit Kindesbeinen an bei den Kölnern spielt und alle Jugend-Mannschaften durchlaufen hat. Von der U12 über die JBBL und NBBL bis hin zu den Profis.

„Jonas ist eine besondere Geschichte für uns“, sagt Cheftrainer Matt Dodson. Er selbst trainiert schon seit Jahren individuell mit Gottschalk. Vor gut drei Jahren hatte die sportliche Leitung das Nachwuchstalent sogar aus dem Mannschaftstraining genommen, um ihn und seinen Körper nach Jahren des rasanten Wachstums behutsam an die Profianforderungen heranzuführen. Das bedeutete für ihn: Viel Individualtraining, viel Zeit im Kraftraum und mit den Athletiktrainern von Agosport, permanente ärztliche Betreuung – und noch mehr Geduld. Im Frühjahr 2017 kehrte der heute 19 Jahre alte Student dann Schritt für Schritt ins Teamtraining zurück. Holte sich in der vergangenen Saison sogar seine ersten Einsätze auf dem Parkett in der ProA, seine ersten Punkte, Blocks und Rebounds, spielte regelmäßig in der 2. Regionalligamannschaft bei Coach Platon Papadopoulos und half dort an entscheidender Stelle, die Klasse zu sichern.

„Ich freue mich auf die kommende Saison. Hier in Köln bin ich aufgewachsen, das ist meine Heimat. Mit den RheinStars in der ProB antreten zu können ist für mich eine tolle Chance. Und wer weiß, wo uns das alle zusammen noch hinführt“, kommentiert Jonas Gottschalk seine Zusage für eine weitere Saison mit den RheinStars und Coach Dodson.

Jonas Gottschalk, Center
Geburtstag: 23.12.1998 Größe: 2,18 m Gewicht: 112 kg
Nationalität:  Deutschland

Stationen: 
Seit 09/2011 – laufend, RheinStars Köln (DE)

 

(RheinStars Köln)

Hamburg Towers verpflichten Achmadschah Zazai

Die Hamburg Towers verstärken sich namhaft auf der Point-Guard-Position: Achmadschah Zazai wechselt nach Wilhelmsburg. Der 31-Jährige verfügt über einen großen Erfahrungsschatz und hat bereits zwei Aufstiege in seinem Palmares. Zazai, der zuletzt für das TEAM EHINGEN URSPRING spielte, erhält einen Vertrag für die kommende Saison.

„Ich bedanke mich für das Vertrauen der Hamburg Towers. Die Gespräche zwischen Marvin Willoughby, Mike Taylor und mir liefen sehr positiv ab, und mir war schnell klar, dass dieses Trio zusammen funktioniert. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und werde alles dafür tun, damit wir unsere Ziele erreichen können“, sagt Zazai, der in der deutschen Basketballszene unter seinem Spitznamen „Cha Cha“ bekannt ist.

„Als Playmaker mit der besonderen Fähigkeit, seine Mitspieler besser zu machen, stand Cha Cha auf der deutschen Guard-Position ganz oben auf unserer Liste. Er soll uns als erfahrener Leader mit dem Wissen darüber, was ein Team für den Aufstieg braucht, weiterhelfen“, erklärt Towers-Geschäftsführer und –Sportdirekter Marvin Willoughby.

„Cha Cha ist eine exzellente Addition für unser Team. Seine Erfahrung, sein Spielverständnis und Charakter werden uns helfen. Er macht seine Mitspieler besser, bringt eine kreative Note ins Spiel und ist schwierig zu verteidigen. Cha Cha war bereits Schlüsselspieler in Aufstiegsmannschaften, und ich freue mich darauf mit ihm zu arbeiten, um unsere Ziele in Hamburg zu erreichen“, so Towers-Headcoach Mike Taylor.

Zazai kann wie kaum ein Zweiter auf eine umtriebige Karriere zurückblicken. Die Towers sind bereits die 14. Station (an zwei Standorten lief er zweimal auf) für den gebürtigen Berliner mit afghanischen Wurzeln. Dabei überzeugte der äußerst flinke 1,77-Meter-Mann stets als verlässlicher Scorer und vor allem herausragender Spielgestalter. Den besten Beleg hierfür erbrachte „Cha Cha“ erst vergangene Saison. In zehn Partien für das TEAM EHINGEN URSPRING verzeichnete Zazai durchschnittlich 12,4 Punkte bei einer starken Dreierquote von 44 Prozent und den Ligabestwert von 8,1 Assists. Nach seiner Ankunft steigerte sich Ehingen enorm und gewann vier der zehn Begegnungen – zuvor hatten die Süddeutschen nur vier Siege aus 20 Spielen gefeiert.

Von 2011 bis 2014 zeigte Zazai für Gießen und Braunschweig, dass er auch in der Bundesliga mithalten kann. Dorthin möchte der ehemalige Junioren-Nationalspieler mit den Towers gerne zurückkehren. Wie ein Aufstieg gelingen kann, weiß der Neu-Hamburger genau. 2015 mit den Gießen 46ers und 2017 mit dem Mitteldeutschen BC wurde er jeweils Meister in der ProA.

Achmadschah Zazai

Geburtstag: 5. Dezember 1986

Größe: 1,77 Meter

Gewicht: 70 Kilogramm

Position: Point Guard

Herkunft: Deutschland

Stationen:

2003 – 2005     TuS Lichterfelde

2005 – 2006     SG Braunschweig

2006 – 2007     EnBW Ludwigsburg

2007 – 2008     Bremen Roosters

2008                 Horsens IC (Dänemark)

2008 – 2009     Telemotive München

2009                 Artland Dragons

2009 – 2010     TV Langen

2010                 USC Freiburg

2010 – 2011     BV Chemnitz 99

2011 – 2013     Gießen 46ers

2013 – 2014     Basketball Löwen Braunschweig

2015 – 2016     Gießen 46ers

2016 – 2017     Mitteldeutscher BC

2018                 TEAM EHINGEN URSPRING

(Hamburg Towers)

Deutscher Point Guard kommt unter die Teck

Nachdem mit Mauricio Parra der neue Head-Coach der Ritter feststeht, nimmt nun auch der Kader weiter Formen an. Mit Constantin Ebert verpflichten die Kirchheim Knights ein deutsches Talent, das in der kommenden Saison den Spielaufbau der Ritter leiten soll.

Für die Teams der 2.Basketball-Bundesliga stehen gerade intensive Wochen an. Die Besetzung der jeweiligen Kader steht ganz oben auf der to-do-Liste und traditionell sind es die Positionen der deutschen Spieler, die früh ausgewählt werden. Eine zentrale Position haben die Kirchheimer Ritter nun besetzt. Mit dem 22-jährigen Constantin Ebert kommt ein Spieler in die Teckstadt, der in Braunschweig bereits Bundesligaluft schnuppern durfte und der sich in der vergangenen Saison in der ProB profilierte.

„Constantin hat beim Farmteam der Braunschweiger sehr gute Leistungen gezeigt. Er strahlt auf dem Court Ruhe und Selbstbewusstsein aus, hat dazu ein sehr gutes Ballgefühl und Übersicht über das Spielgeschehen. Die ProA wird für ihn vor allem körperlich eine Herausforderung, aber wir glauben, dass er diesen Schritt mit uns gehen kann. Daher haben wir uns für ihn entschieden, “ so Christoph Schmidt.

Mit 13 Punkten und 4,7 Assists spielte der deutsche Point Guard eine entscheidende Rolle beim MTV Herzöge Wolfenbüttel. In Würzburg geboren und aufgewachsen, startete der 1,83m große Guard im Alter von 13 Jahren mit Basketball in der Jugendabteilung des Bundesligisten aus Würzburg und entwickelte sich dort sehr schnell zum hoffnungsvollen Talent. 2014 stand er im Aufgebot des damaligen ProA-Ligisten und erreichte mit den Würzburgern den Aufstieg in die BBL. Mit der deutschen Nationalmannschaft nahm Ebert an der U16-EM 2011, der U18 EM 2014 und U20-EM 2015 teil. 2016 dann der Wechsel nach Braunschweig, wo er mit einer Doppellizenz ausgestattet wurde, um für Wolfenbüttel Erfahrungen im Profibereich zu sammeln. Nun also der Wechsel ins Schwabenland. „Constantin ist ein sehr intelligenter junger Spieler. Ihm war bewusst, dass der direkte Schritt in die BBL zu früh sein könnte und die ProA als nächster Entwicklungsschritt für ihn durchaus Sinn macht, “ erklärt Schmidt.

Ihm persönlichen Gespräch konnten ihn die Ritter um Trainer Parra von Kirchheim überzeugen.

„Ich freue mich sehr, dass sich Constantin für unser Projekt entschieden hat. Er ist ein junger, sehr hungriger Spieler mit viel Spielraum nach oben sich individuell noch sehr zu entwickeln. Das war auch einer der Hauptgründe, warum er unsere erste Wahl war. Seine Spielanlage und seine individuellen Fähigkeiten werden sehr gut in unser Spielkonzept passen“, erklärte Knights-Trainer Parra.

Ebert wird Ende Juli nach Kirchheim ziehen, um dann Mitte August mit seinen neuen Teamkollegen in die Vorbereitung zu starten.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in Kirchheim. Als ich die Knights besucht habe, hatte ich schnell ein gutes Gefühl. Die Verantwortlichen haben sich sehr um mich bemüht und der Trainer hat mich von der neuen Herausforderung überzeugt. Ich hoffe, dass ich mich schnell einleben kann und wir eine tolle Saison spielen. Ich bin bereit und freue mich hart zu arbeiten, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen, “ so Ebert nach der Vertragsunterzeichnung.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Forward Thomas Michel erster Neuzugang bei den RheinStars

Thomas Michel ist der erste Neuzugang der RheinStars für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Der 23 Jahre alte Forward kommt von Ligakonkurrent Dragons Rhöndorf und spielt in den Kaderplanungen der Kölner eine zentrale Rolle.

„Thomas ist ein vielseitiger Spieler und unsere erste Wahl für die Positionen drei und vier. Ich bin froh, dass es geklappt hat. Er hat eine gute Entwicklung gemacht und noch viel Potenzial“, sagt Cheftrainer Matt Dodson.

Michel gehörte im Vorjahr bereits zu den Leistungsträgern beim Kooperationsklub der Telekom Baskets Bonn und zählte hinter dem US-Amerikaner Kameron Taylor zu den drei Topscorern der Rhöndorfer. „Er hat bei den Dragons eine starke Saison gespielt. Gerade in der zweiten Saisonhälfte und in den Playoffs. Er soll auch bei uns als eine der tragenden Säulen im Team viel Verantwortung bekommen“, sagt Manager Stephan Baeck.

„Ich bin den Drachen sehr dankbar für die gemeinsame Zeit, ich habe hier in dem Programm sehr viel gelernt. Aber ich freue mich jetzt auch sehr auf die neue Herausforderung in Köln. Meinetwegen könnte es gleich losgehen“, sagt der gebürtige Bonner.

Gerade ist Michel noch in der Endphase seiner Gesellenprüfung zum Schreiner. In der kommenden Saison will er sich zuvorderst auf Basketball konzentrieren, aber dann auch sein Architektur-Studium an der TH Köln in Deutz vorbereiten.

Ausschlaggebend für die RheinStars war neben Köln und dem Studium noch ein weiterer Grund. Die Aussicht auf die Arbeit mit dem Trainerteam von Matt Dodson, der neben der Qualität im Team- und Individualtraining wohl noch eine besondere Karte spielen konnte: „Co-Trainer JJ Strasser hat an der gleichen Schule wie ich Abitur gemacht, am Schloss Hagerhof.“

Thomas Michel
geb. 9. Februar 1995, Forward, 200cm, 97kg

Stationen
08/2015 – 06/2018, Dragons Rhöndorf
08/2013 – laufend, Telekom Baskets Bonn
07/2011 – 06/2013, Dragons Rhöndorf
01/2010 – 06/2011, BSV Roleber

Stats 17/18
24 Spiele; 27:06min, 2er 55%, 3er: 35,3%, FT: 73,1%, PPG 10.5, APG: 1,6, RPG: 2.8

 

(RheinStars Köln)

RÖMERSTROM Gladiators verabschieden Anton Shoutvin

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier müssen in der kommenden Saison ohne Anton Shoutvin auskommen. Der Israeli wird seinen auslaufenden Vertag bei den Moselstädtern nicht verlängern. Wo Shoutvin zur kommenden Saison spielen wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Anton Shoutvin war in der vergangenen Saison im September vom tschechischen Verein BK Nova Hut Ostrava nach Trier gewechselt und sollte die Verletzung von Justin Alston kompensieren. Der 2.04m große Power Forward integrierte sich schnell in den Kader und entwickelte sich zu einem wichtigen Rollenspieler für Headcoach Marco van den Berg. Der 29-jährige erzielte in 15 Minuten Spielzeit 9,4 Punkte und holte 3,2 Rebounds. Shoutvin zeigte bei den Gladiatoren darüber hinaus seine große offensive Flexibilität. Mit einer Trefferquote von 45 % von der Dreierlinie, war der Big Man in der abgelaufenen Saison nicht nur aus der Zone gefährlich, sondern zeigte sich auch aus der Distanz treffsicher.

„Anton hat uns in einer schwierigen Situation in der letzten Saison sehr geholfen. Wir haben uns aber nun nach langen Gesprächen gemeinsam dazu entschlossen, dass er seinen Vertrag bei uns nicht verlängert. Wir danken ihm sehr für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, erklärt RÖMERSTROM Gladiators-Geschäftsführer Achim Schmitz abschließend.

 

(RÖMERSTROM Gladiators Trier)

 

Arnold und Strasser komplementieren Trainerstab

Das Trainerteam der RheinStars Köln für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB ist komplett. Nach Chefcoach Matt Dodson gaben nun auch Katharina Arnold und Johannes Strasser ihre Zusage als Assistant Coaches für die Spielzeit 2018/2109.

„Für uns ist das eine ideale Konstellation. Mit den Dreien sind wir perfekt für die vor uns liegenden Aufgaben aufgestellt“, sagt Manager Stephan Baeck. „Die drei kennen und schätzen sich seit Jahren, haben alle einen Blick und die Passion zur Ausbildung junger Spieler und sind zudem Spezialisten in ihrem Aufgabenbereich.“

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Cheftrainer Matt Dodson, der zusammen mit Johannes Strasser bereits einige Erfolge in jüngster Zeit verzeichnen konnte.

Katharina Arnold wird im Trainer-Team für das Scouting und die Videoanalyse zuständig sein. Die 30 Jahre alte Trainerin coacht seit Jahren im Nachwuchsbereich der RheinStars, trainierte unter anderem vier Jahre lang die JBBL, verließ dann Köln für Studium und Fortbildung in Richtung USA. Dort sammelte sie Erfahrungen als Coach und in der Videoanalyse u.a. in der Pro Scout School im Rahmen der NBA Las Vegas Summer League und der Projektarbeit mit dem Spieleragenten Teddy Archer in der Vorbereitung von US-Spielern auf Engagements in Europa. Als erfolgreiche Masterstudentin im Bereich Sportmanagement kehrte sie 2015 über die Braunschweiger Löwen zu den RheinStars zurück – ist seitdem zuständig für die Spielerbetreuung und die Events der RheinStars. „Ich freue mich auf die Aufgabe, weil sie für mich genau der richtige nächste Schritt in meiner persönlichen Entwicklung im Basketball ist“, sagt Katharina Arnold.

Auch Johannes Strasser wird sein Aufgabenfeld im Bereich der RheinStars ausweiten. Als Leiter Entwicklung Basketball der RheinStars bleibt „JJ“ verantwortlich für das Schulumfeld mit dem jüngsten Nachwuchsbereich und wird auch weiter als Bindeglied zwischen der Vereinsarbeit und der Profiabteilung fungieren. Im Trainerstab liegt sein Schwerpunkt dann zusätzlich neben der täglichen Arbeit mit der Mannschaft vor allem auf der individuellen Förderung der Spieler.

„Wir wollen in den kommenden Jahren vor allem unsere Talente aus dem eigenen Verein an die erste Mannschaft heranführen. Es wird eine unsere Hauptaufgaben sein, hier den Übergang bestmöglich zu gestalten“, sagt der 35 Jahre alte ehemalige Bundesliga- und Nationalspieler.

Strasser und Dodson konnten bereits gemeinsam Erfolge bei den RheinStars feiern. Erst gelang den beiden 2015 die Regionalliga-Meisterschaft, dann stabilisierten sie als Duo in der Saison 2016/2017 das Kölner Team und sicherten damit die erste Playoff-Teilnahme in der 2. Basketball-Bundesliga ProA.

 

(Rheinstars Köln)

Kirchheim Knights verstärken Trainerteam

Nach der Verpflichtung von Mauricio Parra als neuem Head Coach der Ritter, erhält das Trainerteam des Kirchheimer Basketballs weitere Verstärkung. Miguel Rodriguez Diaz wird in Kirchheim wichtige Aufgaben im Nachwuchsbereich übernehmen und unseren neuen Ritter-Coach als dessen Assistant Coach unterstützen.

Miguel folgt damit dem Ruf seines Mentors. Beide Spanier arbeiteten in den letzten Jahren gemeinsam in Oldenburg.

„Miguel ist ein ausgezeichnetere Jugendtrainer. Er legt großen Wert auf die individuelle Ausbildung der Kinder und Jugendlichen und hat zudem Erfahrungen in organisatorischen Bereichen gesammelt. Beides brauchen wir für Kirchheim, daher hat das sehr gut gepasst“, so Mauricio Parra.

In Kirchheim soll der 25-jährige Spanier, dessen Heimatort die beliebte Ferieninsel Gran Canaria ist, mindestens eine Jugendmannschaft betreuen, sich um das Konzept Schule – Basketball kümmern, allen voran die Einführung einer Grundschulliga, und das individuelle Training der Jugendspieler und der jungen Kooperationsspieler im Profibereich übernehmen.

„Wir haben Miguel kennengelernt und waren schnell überzeugt von ihm. Er ist ein ruhiger, sehr angenehmer Typ, der konzentriert und aufmerksam arbeitet. Da er und Mauro in Oldenburg bereits gut zusammen gearbeitet haben, lag seine Verpflichtung nahe“, sagte Christoph Schmidt.

Damit endet auch die Zusammenarbeit der Ritter mit ihrem letztjährigen Assistant-Coach Ljubomir Petkovic. „Ljuba hat einen tollen Job für uns gemacht. Er hat in vielen schwierigen Phasen dafür gesorgt, dass die Mannschaft konzentriert arbeitet und positiv bleibt. Es war daher auch keine einfache Entscheidung. Wir bedanken uns bei ihm für seinen Einsatz in den vergangenen Monaten“, so Schmidt.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Rob Ferguson muss Profikarriere beenden

Nach nur einer Saison bei den Baunach Young Pikes muss Kapitän Rob Ferguson aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten. Sein Knie lässt eine weitere Spielzeit im Profibasketball nicht zu, so dass er seine lange Karriere beenden muss. Der 33-jährige Power-Forward stand trotz einer langwierigen Muskelverletzung, zugezogen in der Saisonvorbereitung, in 27 Spielen für die Baunacher auf dem Parkett und erzielte dabei im Schnitt 7,8 Punkte und 4,2 Rebounds pro Begegnung.

Ferguson war über zehn Spielzeiten in Deutschland als Profi aktiv und unter anderem für die Teams RASTA Vechta, die Crailsheim Merlins oder die Hamburg Towers in der 2. Basketball Bundesliga am Start. Rob Ferguson:

„Basketball ist für eine sehr lange Zeit Teil meines Lebens gewesen und ich bin dankbar für all die Freundschaften, die ich geschlossen habe und die Möglichkeiten, die sich mir in dieser Zeit geboten haben. Zehn Jahre lang war ich Profibasketballer und lebe dabei fast acht Jahre in Bamberg, so dass ich glücklich bin, meine Karriere als Profi an einem Ort zu beenden, den ich Zuhause nennen kann. Natürlich ist das Ende in dieser Form nicht die Art, wie ich meine Karriere beenden wollte, aber wie sagt man: Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere. In diesem Sinne danke ich allen Weggefährten für die jahrelange Unterstützung.“

Die Baunach Young Pikes bedanken sich ausdrücklich bei Rob für die stets vorbildliche Einstellung und wünschen ihm viel Glück und Erfolg auf seinem weiteren Weg.

 

(Baunach Young Pikes)